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Altensteiger Schulen Fast eine Million Euro für Laptops und Tablets

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In den Altensteiger Schulen sollen im Unterricht verstärkt Laptops und Tablet-Computer zum Einsatz kommen. (Symbolfoto) Foto: dpa/Pedersen

763.000 Euro aus dem Digitalpakt und 165.000 Euro zur Sofortausstattung: Damit genügend Laptops und Tablets angeschafft werden können, erhalten die Altensteiger Schulen vom Bund und Land insgesamt 928.000 Euro.

Altensteig - Wie weit die Planungen bereits fortgeschritten sind, welche Kriterien erfüllt sein müssen, wer für die Vergabe zuständig ist und ob ein externer Dienstleister mit ins Boot geholt werden soll – das waren Fragen in der jüngsten Gemeinderatssitzung. Mit dem "Digitalpakt" will man die Leistungsfähigkeit und Kompetenz der Schulen auf diesem Gebiet nachhaltig verbessern. Dafür stellt der Staat den ortsansässigen Bildungseinrichtungen 763.000 Euro zur Verfügung – unter der Voraussetzung, dass sich die Stadt zusätzlich mit knapp 200.000 Euro beteiligt. Zur Sofortausstattung mit Endgeräten werden weitere 165.000 Euro zur Verfügung gestellt. Grundlage hierfür ist die Entscheidung des Bundes, den Schulen in Baden Württemberg einmalig 65 Millionen Euro zukommen zu lassen. Und die Regierung in Stuttgart legt noch einmal die gleiche Summe drauf.

Mehrere Bedingungen

Allerdings, so erläuterte Hauptamtsleiter Thomas Bräuning im Gemeinderat, müssten bestimmte Bedingungen erfüllt sein, damit die Mittel abgerufen werden können. Für Anschaffungen aus dem Digitalpakt habe jede Schule einen Medienentwicklungsplan auszuarbeiten, der anschließend vom Landesmedienzentrum genehmigt werden muss. Dadurch soll sichergestellt werden, dass ein entsprechender Bedarf vorliegt und zum pädagogischen Konzept passt. Festgelegt wurde in der Sitzung, dass dem Altensteiger Bürgermeister beim Digitalpakt und der Sofortausstattung die Zuständigkeit bei den Vergaben übertragen wird.

Diskussionen gab es im Gremium bei der Frage, ob ein externer Dienstleister zur Unterstützung der Schulen im IT-Bereich benötigt wird. SPD-Stadtrat Gerd Stunder stellte die Notwendigkeit infrage. Außerdem könne man sich die Kosten sparen: "Unsere IT-Abteilung kann das nicht leisten", gab Feeß zu bedenken. Es gehe nicht nur um technische Dinge, sondern auch um den Abgleich von Medienentwicklungsplänen, die strategische Ausrichtung der Infrastruktur, grobe Kosteneinschätzungen, die Nutzung aller Förderungen, Zuschüsse und Vergünstigungen. Die Entscheidung hat der Gemeinderat zurückgestellt.

Manche Familien haben "keinen Laptop und keinen Drucker"

Um Geld für die digitale Infrastruktur abrufen zu können, müssten das pädagogische Konzept und die technische Umsetzung "Hand und Fuß haben", stellte der geschäftsführende Schulleiter der Altensteiger Schulen, Klaus Ramsaier, in der Sitzung klar. Dass die Notwendigkeit zur Sofortausstattung mit Endgeräten bestehe, sei bei einer Umfrage deutlich geworden: "Es gibt Familien, die haben keinen Laptop und keinen Drucker." Folglich könne man auch keinen vernünftigen Digitalunterricht durchführen.

Das Budget von insgesamt 763.600 Euro aus dem Digitalpakt soll wie folgt aufgeteilt werden: Markgrafenschule 119.300 Euro, Grundschule Walddorf 19.900 Euro, SBBZ 14.000 Euro, Werkrealschule 117.500 Euro, Friedrich-Boysen-Realschule 249.400 Euro und Christophorus-Gymnasium 243.500 Euro. Außerdem können 165.373 Euro zur Sofortausstattung mit Endgeräten abgerufen werden.

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