Bundestagsabgeordneter Klaus Mack (links) gab Bennet Obaika Einblicke in die Arbeit im Parlament. Foto: Lasse Langemack

Von der Schulbank nach Berlin in den Bundestag: Der Altensteiger Schüler Bennet Obaika durfte für eine Woche im Büro des Abgeordneten Klaus Mack mitarbeiten.

Eigentlich will Bennet Obaika aus Altensteig Lehrer werden. Doch nach dem einwöchigen Praktikum im Berliner Büro des CDU-Bundestagsabgeordneten Klaus Mack, könne sich der 16-Jährige auch einen Beruf im politischen Bereich vorstellen, heißt es in der Pressemitteilung des Abgeordnetenbüros.

 

Laut eigenen Angaben hatte Obaika auch vor seinem Praktikum schon Interesse an den politischen Entwicklungen in Deutschland und der Welt. Dennoch habe er während seiner Zeit in Macks Büro viel erlebt und gelernt.

So begleitete er den Abgeordneten bei Sitzungen und Terminen, unterstützte die Mitarbeiter und gewann dadurch neue Perspektiven.

Das Praktikum habe ihn dazu motiviert, sich privat häufiger politisch zu engagieren und mehr über politische Abläufe zu lernen, erklärt der Schüler des Christophorus-Gymnasium Altensteig.

„Mir war nicht bewusst, wie viel im Hintergrund passiert.“

„Mir war davor nicht bewusst, wie viel Arbeit im Hintergrund passiert und wie eng der Kalender eines Abgeordneten tatsächlich getaktet ist“, berichtet der 16-Jährige.

Seine Empfehlung an andere Schüler: „Jeder sollte so früh wie möglich Einblicke in die Arbeitswelt bekommen. Nur wenn man Dinge ausprobiert, merkt man, was einem wirklich zusagt und was nicht.“

„Wir brauchen motivierte Nachwuchskräfte!“

„Eine gute Berufsorientierung ist für junge Menschen unglaublich wichtig“, sagt Klaus Mack, Abgeordneter für den Wahlkreis Calw/Freudenstadt. Die Jugendlichen bekämen dadurch einen realistischen Einblick in die Arbeitswelt und ihre Berufsfelder, führt er aus.

„Das hilft ihnen auf ihrem Weg, aber auch der Gesellschaft. Wir brauchen motivierte und gut ausgebildete Nachwuchskräfte“, meint der 52-Jährige. Den Einblick in den politischen Betrieb hält auch er selbst für enorm wichtig.

Die Prozesse im Parlamentsalltag seien äußerst komplex, sagt Mack. Wer erlebe, wie dabei Entscheidungen zustande kommen, erhalte ein besseres Verständnis für die Demokratie.