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Altensteig (Württ.) Zugehörigkeitsgefühl ist ausschlaggebend

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Jeanette Masterson (von links), Doris Härter-Given, Hauptamtsleiter Thomas Bräuning, Steffi Rottler und Elvira Kelmendi wollen mit dem "KiFa"-Programm in Altensteig Integration erleichtern. Foto: Stadt Altensteig Foto: Schwarzwälder Bote

Altensteig. Bei der Weiterentwicklung der Altensteiger Kindertagesstätte Karlstraße zum Familienzentrum sind die Leiterin Steffi Rottler, ihre Stellvertreterin Kathrin Seeger und das gesamte Team gefordert, passgenaue Angebote für die Familien aus dem Stadtzentrum zu finden.

In einem Familienzentrum, so teilt die Stadt Altensteig mit, gehe es in erster Linie darum, Begegnungspunkte zu schaffen, zu vernetzen und sämtliche Ressourcen für Kinder und Familien auszuschöpfen, die dazu beitragen, dass es Eltern und Kindern gut geht, dass sie integriert sind oder werden und dass sie Chancengleichheit in sämtlichen Bereichen erfahren.

In der Karlstraße gingen Familien aus mindestens 17 verschiedenen Ländern ein und aus, lässt die Verwaltung weiter wissen. Das bringe eine bunte Vielfalt mit sich, die herausfordernd und gleichzeitig sehr bereichernd sei. Die Menschen zu verbinden, Kontakt und Austausch zu schaffen, sei für die Kindergarten-Leitung die Basis für ein gutes Miteinander. Für viele Familien, ganz unabhängig von ihrer Herkunft, sei es nicht selbstverständlich, zu einer Gemeinschaft zu gehören.

"Dieses Zugehörigkeitsgefühl, Teil von etwas zu sein und auch wichtig zu sein, ist ausschlaggebend für die Integration, das Wohlbefinden und das Engagement unserer Familien", erklärt Steffi Rottler. Das Programm namens "KiFa – Kinder- und Familienbildung" weckte deshalb die Aufmerksamkeit des Kindergartenteams. Dabei handelt es sich um einen Eltern- beziehungsweise Mütterkurs, der von der Neumeyer-Stiftung gefördert und begleitet wird.

Das Besondere an dem Programm sei die Aufstellung der Verantwortlichen. Den Mütterkurs wird nach einer verpflichtenden Qualifizierung, kein anderer als eine Kita-Mutter selbst leiten.

In der Karlstraße haben sich dazu gleich zwei Mütter bereit erklärt. Jeanette Masterson und Elvira Kelmendi sagen, "es ehre sie, solch eine Aufgabe übernehmen zu dürfen". Beide kennen die Kindertagesstätte Karlstraße bereits sehr gut und konnten sich gleich in dieses Konzept und dessen Erfolgschancen hineinfühlen.

Unterstützt in sämtlichen Planungen werden sie von der pädagogischen Fachkraft Doris Härter-Given und der Leitung des Kindergartens. Alle zusammen besuchen seit diesem Kita-Jahr die Seminare in Haslach, die von der Regionalleiterin der Stiftung, Iris Schumacher, geleitet werden. KiFa soll letztlich eine Plattform sein, auf der sich Mütter begegnen, austauschen und zusammen "lernen".

Gute Entwicklungs- und Bildungschancen für alle Kinder von Anfang an, unabhängig von ihrer Nationalität und sozialen Herkunft, sollen in Altensteig ein grundlegendes Ziel bleiben. Bürgermeister Gerhard Feeß und Hauptamtsleiter Thomas Bräuning waren von "KiFa" schnell überzeugt. Verbleibende Kosten, die die Neumeyer-Stiftung nicht abdecken wird, übernimmt die Stadt mit Überzeugung und mit der Offenheit, das "KiFa"-Programm auch in weiteren Tagesstätten der Stadt Altensteig zu implementieren.

Letztlich habe das Programm bereits in anderen Bezirken Wirkung gezeigt. Es könne Nährboden für Eigeninitiative und bürgerliches Engagement sein. Es seien bereits Integrationskurse, weiterführende Eltern-Kind-Angebote, "KiFa"-Frühstücks-treffen und weitere Netz-werke entstanden. "KiFa" sei somit ein Programm für "Bildung für nachhaltige Entwicklung" und somit ein Projekt, in zu investieren sich lohne.

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