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Altensteig (Württ.) Wunschliste ist lang

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Foto: Köncke Foto: Schwarzwälder Bote

Erschließung der "Schwarzwaldstraße" in Spielberg, Abriss der Leitz-Halle in Wart, mehr Kindergartenplätze in Walddorf, die Sanierung der Langen Gasse in Garrweiler, ein Funkmast für Berneck: Die Ortsvorsteher der Altensteiger Stadtteile haben für das neue Jahr einige Wünsche.

Altensteig. Die Bereitstellung von 35 Grundstücken im 2,5 Hektar großen Baugebiet "Schwarzwaldstraße" ist für den Ortsvorsteher von Spielberg das wichtigste Vorhaben in diesem und dem nächsten Jahr. Das Interesse an Bauplätzen zum festgelegten Quadratmeterpreis von 147 Euro sei groß, betont Werner Koch. Es lägen bereits 40 Anfragen vor. Mit der Erschließung durch die Baufirma Rath aus Pfalzgrafenweiler, die ab dem 11. Januar wieder tätig wird, ist er bisher "sehr zufrieden". Das Großprojekt kostet rund 4,2 Millionen Euro. Weil die Kinderzahlen steigen – angeboten werden aktuell 45 Plätze – sollten langfristig weitere Räumlichkeiten geschaffen werden.

Die Erweiterung des Wohngebiets Heckenrosenweg Richtung SSV-Sportplatz liegt Walddorfs Ortsvorsteherin Sandra Grüner am Herzen. 48 Bauplätze sind geplant. Beheizt werden sollen die Häuser nach dem Willen des Ortschaftsrates mit Nahwärme und nicht mit Erdgas. Dass das Mehrzweckgebäude am Johanniterplatz abgerissen und das Grundstück neu bebaut werden soll, ist beschlossene Sache. Dann müsste auch die Feuerwehr umziehen. Abteilungskommandant Andreas Deutschle spricht sich auf Nachfrage für einen Neubau auf dem Parkplatz gegenüber der Gemeindehalle aus. Weil die Kleinkindgruppe mit zehn Plätzen voll belegt ist, die Zahl der drei- bis sechsjährigen Kinder in Walddorf laut Statistik in den nächsten zwei Jahren auf 84 anwachsen wird, aber im Kindergarten aktuell nur 70 Plätze zur Verfügung stehen, müsse man nach Ansicht von Grüner schon jetzt Vorbereitungen treffen. Der Ortschaftsrat sprach sich bereits für einen Neubau aus.

Nach der Wildbader Straße ist in Wart die Sanierung der rund 700 Meter langen Strecke von der Ortsmitte in Richtung Neubulach das nächste, große Tiefbauprojekt. Laut Ortsvorsteher Michael Löb soll das Abwasser künftig durch zwei Kanäle fließen, Glasfaserleitungen werden gelegt und ein Verkehrsteiler gebaut.

Neues Baugebiet in Wart

Außerdem sei nach dem Bau der Heizzentrale am Ortsausgang von Wart daran gedacht, die Häuser in der Neubulacher Straße mit Fernwärme zu versorgen. Die Halle der früheren Transportfirma Leitz – dort sind derzeit Geräte der Stadt untergestellt – soll abgerissen und auf dem Grundstück unweit der Schule vier Bauplätze ausgewiesen werden. Ortsvorsteher Werner Gogolin ist daran gelegen, dass die geplanten Umstrukturierungsmaßnahmen in den Gebäuden Kindergarten, Rathaus und Feuerwehr Überberg möglichst schnell und zusammenhängend durchgeführt werden, was bei der Generalausschreibung der Arbeiten von Vorteil sein könnte. Die Realisierung des Baugebiets "Brand V" in südwestlicher Richtung von "Brand IV" ist ein weiterer Wunsch des Ortsvorstehers. Auf dem 2,7 Hektar großen Gelände sind 23 Bauplätze in der Größe zwischen 500 und 700 Quadratmeter geplant und einer mit 800 Quadratmeter. Später soll dort, laut Flächennutzungsplan, ein zweiter Bauabschnitt verwirklicht werden.

Kempf will Funkmast für Berneck

Mit der Blöcherhalde wurde in Garrweiler das erste, große Tiefbauprojekt abgeschlossen. Nächstes Vorhaben ist die Sanierung der Langen Gasse. Auch hier sollen unter anderem zwei Abwasserkanäle zur Trennung von Schmutz- und Regenwasser verlegt werden. Mit den Eigentümern der rund 30 Gebäude will man wegen einer Zuleitung von der Grundstücksgrenze bis ins Haus Einzelgespräche führen. Geplant ist in den Dorfwiesen der Bau eines Regenrückhaltebeckens. Nach Auskunft von Ortsvorsteher Helmut Tausch soll die Ausschreibung der Arbeiten im April/Mai erfolgen. Für die komplette Sanierung der Langen Gasse und der Grömbacher Straße als letzte große Tiefbaumaßnahme im 180 Einwohner zählenden Altensteiger Stadtteil wird mit Gesamtkosten von 3,5 Millionen Euro gerechnet. Der weitere Ausbau des Glasfasernetzes, ein freies WLAN für das Gemeindehaus und der Umbau dieses Gebäudes wünscht sich Ortsvorsteherin Martina Wurster. Dann stünden auch Umkleideräume für die Feuerwehrabteilung zur Verfügung, was Abteilungskommandantin Kathrin Seeger für dringend erforderlich hält. "Das Mobilfunknetz muss unbedingt verbessert werden", fordert Bernecks Ortsvorsteherin Traudel Kempf. Will heißen: Es soll unbedingt ein Funkmast gebaut werden, nachdem die Baugenehmigung inzwischen erteilt worden sei.

Weil in der "Halde II" nur noch ein Bauplatz am Hang zur Verfügung steht, soll zudem das Baugebiet "Halde III mit vier bis fünf Grundstücken erschlossen werden. Die Verlängerung des Gehweges in der Calwer Straße ist ein weiteres Anliegen.

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