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Altensteig (Württ.) Wegen Asbest: Kindergarten zieht um

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Das Außengelände des Kindergartens kann nach wie vor genutzt werden. Foto: Stadt Altensteig

Altensteig - Die vier Gruppen der Kindertagesstätte Welkerstraße ziehen ab den Pfingstferien ins Alte Rathaus um. Der Betrieb läuft dort unverändert weiter.

Grund für den Umzug ist eine geringe Konzentration von Silikatmineralen, die bei einem Schadstoffgutachten für die geplante Sa-nierung im Bestand festgestellt wurde. Ein solches Gutachten ist nicht vorgeschrieben, wird bei Sanierungen von der Stadt Altensteig seit einigen Jahren aber in Auftrag gegeben. Derzeit läuft die Suche nach einer Firma, welche die Einrichtung sanieren kann. Dabei muss die Tagesstätte bis auf den Rohbau entkernt werden, da der komplette Putz samt Spachtel entfernt werden muss. Die Räume im Bestand entstehen somit ebenfalls komplett neu.

Konkret geht es um Asbestfasern, die in gebundener Form in Glättspachtel hinter dem Putz nachgewiesen wurden. Ein von einem externen Fachbüro erstelltes Raumluftgutachten bestätigte, dass kein Asbest in der Raumluft nachweisbar ist. Das Vorkommen der Fasern an sich ist nichts Bedrohliches, nur wenn in die Wände eingegriffen wird könnten sich diese freisetzen.

Konzentration ist gering

Die im Glättspachtel gemessene Konzentration ist so gering, dass es keine Richtlinie gibt, die den richtigen Umgang mit dem Schadstoff vorschreibt. "Trotzdem ist es selbstverständlich, dass wir den Glättspachtel restlos entfernen lassen und den Kindergarten komplett sanieren", sagt Bürgermeister Gerhard Feeß.

In kurzer Zeit hat die Verwaltung den Umzug ins Alte Rathaus organisiert. Die Umzugsfirma ist bestellt, der Kommunalverband für Jugend und Soziales (KVJS) hat den Ausweichstandort genehmigt. Am Mittwochabend wurden die Eltern bei einem Elternabend über den Sachverhalt umfassend informiert. Die derzeit im Alten Rathaus untergebrachte Volkshochschule führt ihre Kurse übergangsweise in anderen städtischen Räumen durch.

Bereits seit November laufen die Arbeiten für den Anbau an der Kindertagesstätte Welkerstraße, um eine zusätzliche Gruppe in der Einrichtung unterbringen zu können. In einem nächsten Schritt hätten dafür jetzt Umbauarbeiten im Bestand stattfinden sollen, die aber wegen des Schadstoffgutachtens nicht begonnen werden.

Die Bedingungen im Alten Rathaus sind aus Sicht der Stadt für den Betrieb einer Kindertagesstätte bestens geeignet. Durch die Raumaufteilung können die nötigen ABläufe problemlos vonstatten gehen, und sicherheits-technisch ist das Gebäude auf dem neuesten Stand. Der Außenbereich an der Welkerstraße kann auch weiterhin genutzt werden. Wie lange die Sanierung dauern wird und welche Kosten damit verbunden sind, ist derzeit noch nicht absehbar.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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