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Altensteig (Württ.) Vorfreude auf Kommissionsbesuch

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Visualisierung des Ausstellungsgeländes beim ehemaligen JahnstadionFoto: Stadtverwaltung Foto: Schwarzwälder Bote

Altensteig. Das Warten hat ein Ende, die Vorfreude wächst: Der verschobene Besuch der Gartenschau-Fachkommission wird Mitte Juli nachgeholt. Die Kommission bereist alle Bewerberstädte und sieht sich die Bewerbungen vor Ort an. "Unsere Bewerbung ist stimmig und überzeugend. Die Kommission kann kommen", sagt Bürgermeister Gerhard Feeß, der sich mit seinen Mitarbeitern intensiv auf den Besuch vorbereitet hat.

Auf die Mitwirkung von Bürgern, Vereinen oder Schülern muss allerdings verzichtet werden. Darauf hat Marc Calmbach aus dem Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz explizit hingewiesen. Lediglich acht Personen sind auf Altensteiger Seite zugelassen, um das Konzept sowie die Stadt im Allgemeinen zu präsentieren.

Geplante Programmpunkte mit Chören und Schülergruppen müssen deshalb ausfallen. "Wir hätten die gesamte Bevölkerung gerne eingeladen, bei dem Besuch dabei zu sein. Aufgrund der aktuellen Situation haben wir aber Verständnis für die Vorgabe", sagt Bürgermeister Feeß. Mit den zahlreichen Nistkästen aus der Verteilaktion auf dem Wochenmarkt kann die Unterstützung der Bürger immerhin symbolisch dargestellt werden. Im Nachgang werde ausführlich berichtet, sodass sich alle Interessierten ein Bild vom Rundgang machen könnten.

Altensteig bewirbt sich um eine Gartenschau im Zeitraum 2031 bis 2036. Konkret geht es um eine Gartenschau in einem ungeraden Jahr in diesem Zeitraum. 17 Städte und Gemeinden haben eine Machbarkeitsstudie eingereicht, neben Altensteig acht weitere um eine Gartenschau. Eine Gartenschau sei ein wichtiger Entwicklungsimpuls, der in viele Bereiche ausstrahle und Antworten auf Herausforderungen gäbe, denen sich unsere Städte und Kommunen heute stellen müssten, sagt Minister Peter Hauk.

Die Herausforderungen in Altensteig sind die Reaktivierung von Hellesberg und Schlossberg als Naherholungsgebiet. Zentrales Element dafür ist die Überwindung des Höhenunterschiedes durch eine barrierefreie Fußgänger und Radfahrerbrücke zwischen Stadtgarten und Schlossberg.

Darüber hinaus steht die Nagold im Fokus des Konzeptes. Unter dem Motto "Nagold erleben" soll der Fluss stärker in den Blickpunkt gerückt werden.

Eine Erhöhung von Freizeitwert und Aufenthaltsqualität solle dabei ebenso erreicht werden wie ein verbesserter Hochwasserschutz dank erweiterter Retentionsflächen.

Die Gartenschau Altensteig sei das Projekt aller Bürger Altensteigs, die in einem mehrjährigen Prozess gemeinsam ein Stadtentwicklungskonzept erarbeitet hätten, um Altensteig zukunftsfähig zu machen.

Es galt Ideen zu entwickeln, um Altensteig voranzubringen und auf die Herausforderungen der Zukunft einzustellen. Zahlreiche Punkte aus dem Stadtentwicklungskonzept wurden in der Stadt bereits umgesetzt.

Doch die Ideen und Visionen übersteigen die Möglichkeiten der kurzfristigen Realisierung. Die Gartenschau eröffnet Perspektiven, um weitere Projekte anzustoßen. "Die Bewerbung ist für die Altensteigerinnen und Altensteiger. Der Nutzen davon soll langfristig und nachhaltig sein", sagt Bürgermeister Feeß.

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