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Altensteig (Württ.) "Schelm der Nation"im Festspielhaus

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Seine Frau Gilda lernte Heinz Erhardt in einen Fahrstuhl kennen. Foto: Huber Foto: Schwarzwälder Bote

Simmersfeld. Nach seiner Gastspieltour bis vor die Tore Hamburgs präsentiert das Regionentheater aus dem schwarzen Wald am Sonntag, 23. Februar, ab 18 Uhr seinen Heinz-Erhardt-Abend "Noch ’n Gedicht" im heimischen Festspielhaus in Simmersfeld.

Das Stück geht auch auf die Biografie des Komikers ein

Heinz Erhardt galt als Schelm der Nation. Wenn er mit treuherzigem Gesicht "Noch ’n Gedicht" ankündigte und zum Besten gab, krümmten sich die Zuhörer vor Lachen. Sein gemütliches Äußeres, der kindliche Blick hinter der dicken, zum Markenzeichen gewordenen Hornbrille: die Harmlosigkeit in Person. Doch wenn er eine Bühne betrat, sprudelten Bonmots, Vierzeiler, Nonsens, höherer und tieferer Blödsinn geradezu aus ihm heraus.

Die Inszenierung des Regionentheater erzählt die bewegte Lebensgeschichte des deutschen Komikers der 50er- und 60er-Jahre. Anstatt eine bloße Aneinanderreihung seiner Bühnennummer zu zeigen, hält der Regisseur und Autor des Stückes, Andreas Jendrusch, in seiner Inszenierung die Lupe auch auf den Menschen Heinz Erhardt: Egal, ob Charaktereigenschaften und Gefühlswelten, Höhenflüge und Tiefen (aber auch charmante Anekdoten) aus dem Leben des so beliebten Komikers: die Angst vor dem Publikum, der reichliche Genuss von "Dodos" (doppeltem Dornkaat), die himmelhochjauchzende Begegnung mit seiner späteren Frau Gilda in einem Aufzug, die Trennung der Eltern, der ständige Schulwechsel, die Erleichterung im Zweiten Weltkrieg als Nichtschwimmer und Brillenträger zwar zur Marine eingezogen zu werden, aber nur, um die Truppen bei Laune zu halten – diese spannende Mischung aus Werk und Leben macht den Abend zu etwas ganz besonderem

Karten sind unter Telefon 07453/7 00 01 53 oder im Internet auf www.regionentheater.de/spielplan erhältlich.

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