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Altensteig (Württ.) Rosenplatz bekommt neues Gesicht

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Der heutige Rosenplatz in Altensteig. Rechts die ehemalige Gastwirtschaft und Metzgerei, die dem Platz seinen Namen gab. Foto: Köncke

Altensteig - Das 1400 Quadratmeter große Grundstück in der Altensteiger Rosenstraße 28 wird nach dem Abriss des Gemeindehauses neu bebaut. Das nebenan gelegene, ehemalige Gasthaus wird ebenfalls abgebrochen und durch einen viergeschossigen Neubau ersetzt.

Den Planungsauftrag für dieses Projekt hat das Architekturbüro Hauser und Partner erhalten. Geplant ist, auf dem Rosenplatz zwei fünfgeschossige Gebäude mit zwölf bis 16 Eigentumswohnungen zwischen 55 und 90 Quadratmetern und entlang des Bädergässchens ein Geschäftshaus mit Wohnungen und einer Gemeinschaftspraxis für angestellte Ärzte zu errichten (wir berichteten).

Die geplante Neugestaltung hat die Familie Bossenmaier auf den Plan gerufen. Beschlossen wurde, die "alte Rose" nicht zu verkaufen – mehrere Bewerber hatten nachgefragt, sondern selber tätig zu werden. Möglich geworden sei das, weil eine Tiefgarage als Zufahrt zum früheren evangelischen Gemeindehaus gebaut werde und damit das Problem der Bereitstellung von Stellflächen gelöst werde. Die frühere Wirtschaft will man abreißen und durch ein vierstöckiges Gebäude ersetzen mit einem Tagesbistro im Erdgeschoss, Appartements für Selbstversorger im ersten und zweiten Obergeschoss und einer Wohnung unter dem Dach. Beatrix-Bossenmaier-Theurer: "Durch das gemeinsame Projekt kann die Rose wieder in ihrem ursprünglichen Sinne genutzt werden."

Das Traditionshaus wurde zum ersten Mal vor 340 Jahren urkundlich erwähnt, zunächst von einem Handwerker bewohnt und 1791 an einen Biersieder verkauft, der einen Bierkeller unterhalb des Bädergässchens einbaute. 1839 hat Burkhard Luz das Gebäude erworben und dort eine Metzgerei und ein Lokal eingerichtet. 1902 stieg sein Sohn in den elterlichen Betrieb ein, dessen Tochter Marie 1942 Alban Bossenmaier geheiratet hat. 1958 wurde die Rose grundlegend renoviert. Im Verkaufsraum der Metzgerei wurden Schaufenster eingebaut, der Gastraum neu gestaltet und die Dachkammern im dritten Obergeschoss zu modernen Gästezimmern mit fließend Wasser und Zentralheizung ausgebaut. Aus gesundheitlichen Gründen schloss Marie Bossenmaier 1970 die Metzgerei und 1980 auch die Pension und Gaststätte. Das Erdgeschoss ist aktuell ein Verkaufsraum, die oberen Wohnungen stehen seit längerer Zeit leer.

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