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Altensteig (Württ.) Rath löst Mast als Wanderwartin ab

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Langjährige Mitglieder des Altensteiger Schwarzwaldvereins wurden bei der Hauptversammlung geehrt. Foto: Köncke Foto: Schwarzwälder Bote

Der Schwarzwaldverein Altensteig hat eine neue Wanderwartin. Nachfolgerin von Patricia Mast, die aus Zeitgründen nicht mehr kandidierte, ist Doris Rath aus Wart.

Altensteig. Jeweils elf Ganztags-, Halbtags- und Donnerstagwanderungen fanden im vergangenen Jahr statt. 468 Teilnehmer – darunter 72 Gäste – legten insgesamt 319 Kilometer zurück. "Es waren vier weniger als im letzten Jahr, dafür aber besonders schöne Touren", erinnerte sich Patricia Mast in ihrem letzten Rechenschaftsbericht. Als Beispiel nannte sie den Teinacher Premium-Weg und das Zollernburg-Panorama in Albstadt. Das Amt der Schriftführerin und Pressewartin übt sie weiter aus.

Begrüßt wurden die Mitglieder in der Traube von der ersten Vorsitzenden Erika Schnäker. Sie bedankte sich bei den Wanderführern, die bereit gewesen seien, eine oder mehrere Streckenverläufe zu organisieren. Besonders bei den Touren am Donnerstag habe es Probleme gegeben, genügend Männer und Frauen zu finden, die vorangehen. Neu aufgenommen habe man im Terminplan 2020 die "Pizza-Wanderung" am 16. Februar.

Weil es rund um Altensteig "bestimmt viele reizvolle Flecken gibt", möchte die Vorsitzende gerne einen "Premiumweg" auskundschaften. Dass der Ortsverein die Wege in Egenhausen und Simmersfeld mitbetreut und dafür jetzt aufgrund vertraglicher Regelung eine Vergütung erhalte, sei mehr als gerechtfertigt.

Dank ging an Wolfgang Maurer für die Pflege der Homepage und an besonders eifrigen Wanderer. Doris Rath war 28-mal dabei, Adolf Wahl und Erika Schnäker 27-mal und Hans-Jochen Schaible 25-mal. Er fungiert auch als Wegewart. Insgesamt 269 Stunden seien Günther Fassnacht, Erwin Großmann, Wilhelm Huber, Fritz Kübler und er im vergangenen Jahr unterwegs gewesen, um auf einer Länge von 165 Kilometern Rautenschilder und Infotafeln zu reinigen und fehlende Markierungszeichen zu ersetzen.

Die Landschaftspflege und der Erhalt des Artenschutzes liegen Wilhelm Huber am Herzen. Beobachtet habe er bei seinen Streifzügen immer mehr Milane und Raben auf der Mülldeponie Walddorf, die sich dort von weggeworfenen Essensresten ernährten. "Dass ich kaum noch Eichelhäher sehe und die Zahl der Singvögel rapide abgenommen hat" betrachtet der Naturschutzwart mit großer Sorge, ebenso das Baumsterben auf dem Kapf.

Dass der Ortsverein Altensteig "überaltert" ist, lässt sich dem Bericht der Schriftführerin entnehmen. Im vergangenen Jahr habe sie neun Geburtstagskarten an 85-jährige und zwei an 90-jährige Mitglieder verschickt, berichtete Patricia Mast. Dass die Ausgaben die Einnahmen 2019 trotz Beiträgen von aktuell 183 Mitgliedern und dem "sehr gut gelaufenen" Verkauf des Backbuches überstiegen, teilte Kassierer Hans Kopp der Versammlung mit.

Bürgermeister-Stellvertreter Albrecht Joos beantragte die – gewährte – Entlastung des Vorstands des Ortsvereins. Bei Wanderungen gehe es nicht nur darum, in frischer Luft durch schöne Naturlandschaften zu gehen, gestärkt werde dabei auch das Gemeinschaftsgefühl nannte Joos als ebenso wichtigen Grund für eine Mitgliedschaft.

(kö). Die Hauptversammlung des Schwarzwaldvereins-Ortsverein Altensteig bildete den Rahmen für die Ehrung langjähriger Mitglieder. Klaus Dieterle und Brigitte Armbruster gehören dem Altensteiger Schwarzwaldverein seit 60 Jahren an, bei Erich Henssler sind es 50 Jahre. Karl und Margit Rübenacker, Elisabeth Seeger und Vera Haberland sind 40 Jahre dabei, Christiane Kirn 25 Jahre, Anita und Fritz Kübler sowie Patricia Mast zehn Jahre.

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