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Altensteig (Württ.) Ortsdurchfahrt für zehn Monate gesperrt

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Auch wenn die Durchfahrt bereits gesperrt war, war die Poststraße gestern noch befahrbar. Foto: Köncke

Altensteig - Seit Montag ist die Bundesstraße 28 – eine der beiden Hauptverkehrsadern durch die Altensteiger Unterstadt – wegen Bauarbeiten gesperrt. Mitarbeiter der Firma Hirschberger & Kusterer aus Bad Liebenzell haben am Morgen mit der Einrichtung der Baustelle am Postplatz begonnen.

Der innerörtliche Verkehr wird in den nächsten zehn Monaten über die Bahnhof- und Rosenstraße abgewickelt. Busse müssen den Umweg über die Ortsumfahrung in Kauf nehmen. Sind sie trotzdem pünktlich an den Altensteiger Schulen vorgefahren? "Mir ist nicht bekannt, dass es Verspätungen gegeben hat", äußert sich auf Nachfrage der geschäftsführende Rektor Klaus Ramsaier. An seiner Friedrich-Boysen-Realschule halten täglich 30 Omnibusse.

Nicht alle hätten sich am frühen Morgen an die Neuregelung gehalten, berichtet Irmgard Lengwins vom gleichnamigem Schuhgeschäft in der Rosenstraße 54. Vom Fester aus habe sie beobachtet, wie ein Bus Richtung Karlstraße unterwegs gewesen sei und kurze Zeit später "ein großer Kastenwagen" auf der anderen Fahrbahnseite.

Die Erklärung lieferte der Pressesprecher der Stadt, Sascha Wittich: "Die Baustelle am Postplatz wurde erst später eingerichtet und die Verbotsschilder vorher nicht umgedreht."

"Jetzt donnern keine 40-Tonner mehr durch die Poststraße"

Zum Volksbank-Neubau müssten auch in Zukunft Lastkraftwagen Material anliefern, das ließe sich nicht anders regeln. Glücklich über den Zustand ist Irmgard Lengwins trotzdem nicht. "Normalerweise mache ich jeden Morgen gegen 8.30 Uhr zum Lüften die Fenster zur Rosenstraße auf. Das kann ich jetzt vergessen." Den befürchteten Rückstau von Fahrzeugen habe sie tagsüber aber nicht feststellen können. Sie glaubt, dass es "am Montagabend anders aussieht".

Stellvertretender Werberingvorsitzender Wolfgang Schlumberger kann der Vollsperrung der Poststraße auch gute Seiten abgewinnen. Erstens seien alle Geschäfte und gastronomischen Betriebe in Altensteig nach wie vor erreichbar. Zweitens habe die Stadt für zusätzliche Stellplätze gesorgt - zum Beispiel beim früheren Gasthaus Goldener Stern. Nach dem Abriss des evangelischen Gemeindehauses sei das 1400 Quadratmeter große Grundstück jetzt ebenfalls als Stellfläche zugänglich. Das Parkdeck in der Wilhemstraße und das Parkhaus hinter dem Rathaus blieben während der gesamten Bauzeit offen. Was Schlumberger außerdem freut: "Jetzt donnern keine 40-Tonner mehr durch die Poststraße." Mit der Wundertütenaktion des Werberings könnten Kunden mit etwas Glück zusätzlich Geld gewinnen.

 
 

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