Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Altensteig (Württ.) Neubauer und ein Hauch Hollywood

Von
TV-Star Christine Neubauer (oben) dreht derzeit im Nordschwarzwald den TV-Mehrteiler "Die Holzbaronin". Nach Dreharbeiten im Schorrental bei Seewald wird für vier Tage an der Monhardter Wasserstube bei Altensteig gefilmt. Fotos: Prutschke Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Stephanie Prutschke und Sebastian Bernklau Altensteig/Seewald-Schorrental. Ein Hauch von Hollywood im Nordschwarzwald: Derzeit laufen in der Region die Dreharbeiten für den TV-Mehrteiler "Die Holzbaronin" mit Hauptdarstellerin Christine Neubauer. In Seewald wurde bereits gefilmt. In Altensteig beginnen die Dreharbeiten heute.Innerhalb weniger Tage wurde das Sägewerk Finkbeiner und Klumpp im Seewälder Schorrental in das Gernsbacher Sägewerk der Seitz AG verwandelt – Schauplatz des Romans "Die Holzbarone" von Casimir Katz.

Dieser Roman wird von der Ziegler Film GmbH und der österreichischen Graf Filmproduktion GmbH derzeit zum ZDF-Historienzweiteiler "Die Holzbaronin" verfilmt. Eine Paraderolle spielt darin Christine Neubauer, die dabei bereits das idyllische Schorrental kennenlernte und den Dreh im Schwarzwald als einen "Traum" bezeichnete.

Mit etwa 60 Crew-Mitgliedern, 15 Komparsen und sechs Schauspielern waren die Filmproduzenten vor Ort, um an drei Drehtagen in einem Göttelfinger Waldstück und im sowie um das Schorrentaler Sägewerk insgesamt etwa zehn Minuten Filmmaterial herzustellen.

Da in der Geschichte die von Christine Neubauer gespielte Hauptfigur Elly Seitz im Jahr 1953 auf ihr vergangenes Leben zurückblickt, mussten die Kulissen entsprechend aufwändig rekonstruiert werden: So wurde beim Drehort in Schorrental die Straße mit Splitt und Sand zugeschüttet und mit Hackschnitzeln bestreut, jegliches Merkmal der Gegenwart wurde vertuscht oder verdeckt. Neonfarbige Markierungen auf Holzstämme wurden übermalt und eine als Turmstation angrenzende Transformatorstation mit einer Steinmauer-Attrappe verkleidet – und der auf dem Gebäude vorhandene Firmen-Schriftzug geändert, so dass ganz plötzlich das Gernsbacher Sägewerk Seitz im Schorrental stand. Zahlreiche funktionierende Fahrzeuge aus dem Jahr 1953 und früher standen parat, alle überwiegend aus privater Hand organisiert. Die Komparsen wurden in betagte Garderobe gesteckt und mit antiken Requisiten ausgestattet.

Zudem war die Durchgangsstraße mehrere Tage lang für den Verkehr gesperrt.

Dennoch fand der eine oder andere Zuschauer Zugang zu dem abgeschotteten Drehort, verfolgte die Proben und Dreharbeiten und wie der durch das Tal schallende Ruf von Regieassistent Peter Wedel "Und die Komparsen bitte!" diesen den Aufnahmenbeginn signalisierte. Regisseur Marcus O. Rosenmüller feilte mit dem Team an für die Zaungäste unauffälligen Kleinigkeiten, so dass schließlich jeder Komparse im genau passenden Moment am richtigen Ort war, sei es zu Fuß, auf dem alten Motorrad, dem Traktor oder im Polizeiauto. Dabei konnten Sonne und Wolken Verzögerungen auslösen, teilweise sogar den Dreh kurzzeitig unterbrechen.

Respektvoll beobachteten die Zuschauer eine souveräne und stets lächelnde Christine Neubauer, als die erfolgreiche Schauspielerin am Filmset erschien und ihre Arbeit aufnahm. Dabei war sie keineswegs unnahbar. Dennoch war zu spüren, dass ihre Bewunderer Hemmungen hatten, in der Drehpause auf sie zuzugehen und sie anzusprechen.

Ein ähnliches Bild könnte sich ab heute auch an der Monhardter Wasserstube bei Altensteig bieten – allerdings höchstwahrscheinlich ohne Christine Neubauer. Denn für heute, morgen sowie den 29. und 30. Mai sind dort ebenfalls Dreharbeiten für den Film angesetzt. 150 Komparsen aus Altensteig und Umgebung – darunter der Jettinger Harmonikaspieler Ralf Brendle – werden dort ebenso einen Hauch von Hollywood spüren wie die Flößerzunft Oberes Nagoldtal, die eine wichtige Rolle bei den Dreharbeiten spielen soll. Für den gefährlichen Teil der Dreharbeiten soll dort auch ein Team von Stuntmännern zum Einsatz kommen. Wie im Schorrental wird auch in Altensteig die am Drehort vorbeiführende Straße gesperrt werden – in diesem Fall also die B 28 zwischen Ebhausen und Altensteig. Eine Umleitung wird eingerichtet.

Begonnen wurde mit den Dreharbeiten im März diesen Jahres in Wien. Bis der Film im ZDF zu sehen sein wird, dürfte mindestens ein Jahr vergehen.

 
 

Ihre Redaktion vor Ort Nagold

Flirts & Singles

 
 

Angebot der Woche

0

Kommentare

Artikel kommentieren

Kommentarregeln

Um Artikel kommentieren zu können, ist eine Registrierung erforderlich. Sie müssen dabei Ihren Namen sowie eine gültige E-Mail-Adresse (wird nicht veröffentlicht) angeben. Bei Abgabe Ihrer Kommentare wird Ihr Name angezeigt. Alternativ können Sie sich mit Ihrem Facebook-Account anmelden.

  1. Passwort vergessen?
Sie haben noch keinen Benutzer-Zugang? Jetzt registrieren!
  1. null

loading