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Altensteig (Württ.) Moderne Wärme für eine alte Stadt

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Der Altensteiger Stadtwerke-Werkleiter Günther Garbe (Dritter von links) informierte die SPD-Bundestagsabgeordnete Saskia Esken (Zweite von rechts) und Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter (Dritte von rechts) sowie Vertreter aus der Kommunalpolitik über den Einsatz des Blockheizkraftwerks in der Friedrich-Boysen-Realschule Foto: Recklies Foto: Schwarzwälder-Bote

Altensteig. Wie es gelingt, mit moderner Technik eine aus dem Mittelalter stammende Altstadt umweltschonend und kostengünstig mit Wärme zu versorgen, erläuterte Günther Garbe, Werkleiter der Stadtwerke Altensteig, bei einem Besuch von Rita Schwarzelühr-Sutter, Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Umwelt, Natur, Bau und Reaktorsicherheit.

Die Staatssekretärin war auf Einladung der SPD-Wahlkreisabgeordneten Saskia Esken nach Altensteig gekommen. Bei einem Spaziergang durch das historische und komplett unter Denkmalschutz stehende Ensemble sowie beim Blockheizkraftwerk (BHKW) in der Friedrich-Boysen-Realschule erläuterte Garbe der SPD-Bundespolitikerin, wie es den Stadtwerken heute gelingt, beim Einsatz des BHKW einen Wirkungsgrad von deutlich mehr als 90 Prozent zu erzielen.

"Die von unserem Ministerium in Altensteig investierten Fördermittel sind gut angelegt", attestierte Rita Schwarzelühr-Sutter dem Stadtwerkechef und dem stellvertretenden Bürgermeister Uwe Seeger, der neben einer Reihe von Lokalpolitikern aus den Kreisen Calw und Freudenstadt an dem Termin teilnahm. Für verschiedene Projekte sind bereits Bundesmittel in die sogenannte Stäffelesstadt geflossen und wurden laut Schwarzelühr-Sutter "vorbildlich eingesetzt".

Schon seit Jahren setzen die Stadtwerke Altensteig als kommunaler Eigenbetrieb auf Nachhaltigkeit, ohne dabei die Wirtschaftlichkeit aus dem Blick zu verlieren. Und das kommunale Energieversorgungsunternehmen fährt gut mit seinem Kurs. So wird in sechs Wasserkraftanlagen, acht Photovoltaikanlagen sowie sieben Blockheizkraftwerken elektrische Energie und  Wärme für Privathaushalte und Unternehmen gewonnen. Mit modernster Technik, so erläuterte Günther Garbe, würden die Anlagen gesteuert. Die Entscheidung darüber, welcher Fahrplan nach Bedarf gefahren werden "trifft immer noch an jedem Tag ein Mensch", so Garbe, der nicht nur auf moderne Technologien, sondern vor allem auch auf den Sachverstand seiner Mitarbeiter baut. Den bereits hohen Wirkungsgrad der Blockheizkraftwerke hofft Garbe dabei noch weiter steigern zu können. Und auch bei der Nahwärmeversorgung von Privathaushalten sind für ihn die Grenzen in der European-Energy-Award-Stadt längst noch nicht ausgereizt. So sollen beispielsweise über sogenannte Kaltleitungen Wohnräume beim Rückfluss von Heizwasser über Fußbodenheizung genutzt werden, "denn da reichen ja auch Temperaturen von unter 50 Grad Celsius", so Garbe.

Schwarzelühr-Sutter zeigte sich beeindruckt, gerade eine Stadt mit augenscheinlich ungeeigneter, weil alter Bau- und Infrastruktur für die Umsetzung eines wirkungsvollen Klimaschutzkonzeptes so positiv herausragt.

Dass die Stadtwerke inzwischen auch die Anbindung vieler Haushalte ans Breitbandnetz übernommen hat, freut Saskia Esken, die sich als Bundestagsabgeordnete und Mitglied des Ausschusses Digitale Agenda sehr um die Verbesserung der digitalen Infrastruktur im ländlichen Raum stark macht. "Man sieht, dass viel zu erreichen ist, wenn man einen zielgerichteten Weg einschlägt und sich auch auf technische Neuerungen einlässt", so Saskia Esken anerkennend zu den "keineswegs selbstverständlichen Leistungen" der Stadtwerke.

 
 

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