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Altensteig (Württ.) Mit der Lehrerversorgung zufrieden

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Seit 2016 leitet Frank Weigand (links) das Christophorus-Gymnasium. Der neue Lehrer Julian Kurth (rechts) will sich im Profilfach Naturwissenschaft und Technik besonders beim Thema "Stoffe und Produkte" engagieren. Foto: Köncke Foto: Schwarzwälder Bote

Für 522 Schüler des Altensteiger Christophorus-Gymnasiums beginnt in dieser Woche unter veränderten Bedingungen der Präsenzunterricht – für die sechsten und nachfolgenden Klassen am heutigen Montag, für die Fünftklässler in zwei getrennten Veranstaltungen am Dienstag und Mittwoch jeweils um 14.30 Uhr im Foyer der Schule. Zugelassen ist nur ein Begleiter.

Altensteig. Oberstudiendirektor Frank Weigand (56) hält eine kurze Ansprache. Nach der musikalischen Umrahmung geht die 5a mit den Lehrerinnen Janine Lessle und Aline Wunsch ins Klassenzimmer und am Mittwoch die 5c, angeführt von Karin Engesser und Annika Rudel. Zum Hygienekonzept gehört, dass die Türen der Unterrichtsräume und die Fenster möglichst offen bleiben. Maskenpflicht besteht beim Betreten des Gymnasiums und auf den Gängen, aber nicht auf dem Sitzplatz.

Nicht nur mit diesem Thema haben sich die Lehrer Horst Häusler, Markus Schrade und der Rektor in den Ferien beschäftigt; Unterrichtspläne mussten erstellt, Pädagogen auf einzelne Klassen verteilt und organisatorische Abläufe durchgespielt werden. Veranstaltungen wie die Englisch-Woche, der Präventionstag und das Musical der Chorklassen fallen in diesem Jahr aus. Im Terminkalender steht für Dezember noch ein Projekt mit der Christophorus-Kantorei und dem Orchester in Palästina. Die Partnerschaften mit Gymnasien in anderen Ländern werden, laut Weigand aufrechterhalten – können aber zurzeit nicht gepflegt werden. Beispielsweise seien Flüge für einen Schüleraustausch mit Butte (Montana) gebucht gewesen, man habe sie inzwischen storniert. Neu hergestellt worden sei der Kontakt zu einem Gymnasium im US-Bundesstaat Ohio.

Mit der Lehrerversorgung ist der Rektor im neuen Schuljahr "mehr als zufrieden", sodass der Unterricht in Klassen mit vielen Schülern sogar aufgeteilt werden könne, etwa in Englisch, Mathe, Sport und NwT (Naturwissenschaft und Technik). In Pension gegangen ist Margit Levan.

Willkommen geheißen wurden zwei neue Pädagogen. Boris Bär erteilt Stunden in Deutsch, Philosophie und Ethik ab der sechsten Klasse. Über die Verstärkung dürfte sich bestimmt die bisher einzige Ethiklehrerin Jutta Herzog-Brake freuen, glaubt Weigand. Julian Kurth (28) aus Tübingen hat bereits seine 18-monatige Referendariatszeit am Christophorus-Gymnasium verbracht. Er unterrichtet in den Fächern Deutsch, Biologie und NwT.

Der neue Bildungsplan des Kultusministeriums sieht für die zehnten Klassen im Fach Naturwissenschaft und Technik beim Thema "Stoffe und Produkte" die Programmierung und industrielle Umsetzung von Entwicklungsprozessen vor. Das Christophorus-Gymnasium verwendet dafür die Mikrocontroller-Plattform "Arduino".

Digitale Ausstattung schreitet voran

Wegen des Corona-Lockdowns wurde in den Sommerferien auf freiwilliger Basis eine "Lernbrücke" für die sechsten bis zehnten Klassen in Deutsch, Englisch, Mathematik und Französisch aufgebaut. Der Stoff für 30 angemeldete Schüler sei laut Kurth in kleinen Gruppen vermittelt und gefestigt worden. Beteiligt waren die Lehrerinnen Karin Engesser, Anja Bub und Sonja Breidenbach, die Lehrer Julian Kurth, Thomas Höhn und Jakob Degreif sowie FSJ-ler Golo Schubert aus Simmersfeld.

Die digitale Ausstattung des Gymnasiums schreitet voran. In den Sommerferien wurden Lichtwellenleiter ins Schulgebäude verlegt für einen besonders schnellen Internetanschluss. Außerdem habe man weitere Rechner bestellt.

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