Im Schuljahr 2019/2020 können Kinder im Alter zwischen sechs und zehn Jahren nicht nur fünf, sondern elf Wochen lang im Jugendhaus (Bild) betreut werden. Foto: Köncke Foto: Schwarzwälder Bote

Jugendhaus: Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren werden künftig elf statt fünf Wochen beaufsichtigt

Ab dem Schuljahr 2019/2020 können Kinder zwischen sechs und zehn Jahren nicht nur fünf, sondern elf Ferienwochen im Altensteiger Jugendhaus betreut werden. Der Gemeinderat hat die Ausweitung des Angebots und die Bereitstellung entsprechender Mittel in seiner jüngsten Sitzung beschlossen.

Altensteig. Bisher wurden Kinder dieses Alters in den Ferien maximal fünf Wochen von pädagogischen Mitarbeiterinnen des Jugendhauses beschäftigt. Das reiche nicht aus, war sich der zuständige Gemeinderatsausschuss nach der Vorstellung der Einrichtung im April einig. Vorgeschlagen wurde, die Ganztagesbetreuung auf elf Wochen im Jahr auszudehnen.

Die Kinder- und Jugendwerkstatt Eigen-Sinn als Träger des Jugendhauses berechnete die zusätzlich notwendige Arbeitszeit und wie viele Stunden für die Erledigung organisatorischer Abläufe anfallen – man kam auf monatlich 25 Stunden. Folglich müsste der Stellenumfang um 25 Prozent erhöht werden. Dafür plädierte die Verwaltung in ihrer Vorlage.

Stadtrat Gerd Stunder, der mit der Arbeit im Jugendhaus bestens vertraut ist und nach eigener Aussage "weiß, was dort geleistet wird", sprach sich in der Sitzung für eine Aufstockung um 50 Prozent aus. Schützenhilfe erhielt er vom Fraktionssprecher der Freien Bürger, Werner Koch.

Gemeinderat stimmt Aufstockung des Personals zu

Die Anhebung des Stellenumfangs um 50 Prozent wäre auch sinnvoll im Blick auf Gözde Sandikli, die im Juni ihre Ausbildung beendet, ergänzte Stadtrat Franz Schuler.

Das eine dürfe man nicht mit dem anderen vermischen, entgegnete Hauptamtsleiter Thomas Bräuning.

SPD-Stadträtin Ursula Utters unterstützte den Antrag ihres Fraktionskollegen – der aber von der Mehrheit des Gremiums abgelehnt wurde. Folglich bleibt es bei einer Aufstockung um 25 Prozent. Bürgermeister Gerhard Feeß sagte dazu: "Das muss aber nicht das Ende der Fahnenstange sein."

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