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Altensteig (Württ.) Im Museum geht es diesmal spielerisch zu

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Elke Sautter (von links), Bettina Stierle, Kerstin Grimberg und Andreas Jendrusch sind seit dieser Woche mit den Vorbereitungen für die Weihnachtsausstellung im Altensteiger Schlossmuseum beschäftigt.Foto: Köncke Foto: Schwarzwälder Bote

Ein kostbares Kartenspiel aus dem 15. Jahrhundert, das chinesische Mah-Jong mit handwerklich bearbeiteten Spielsteinen, ein Schachbrett mit geschnitzten Figuren: Am Samstag, 28. November beginnt im Altensteiger Schlossmuseum die Weihnachtsausstellung. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren.

Altensteig. Die Sonderschau steht diesmal unter der Überschrift: "Kulturgut Spiele" und dauert bis zum 17. Januar 2021. Öffnungszeiten sind am Mittwoch und Samstag von 14 bis 17 Uhr und an Sonn- und Feiertagen von 11 bis um 17 Uhr. An den Wochenenden ist ab 14 Uhr das Schlosscafé geöffnet. Seit Montag dieser Woche sind die Museumsmitarbeiterinnen Bettina Stierle aus Grömbach und Elke Sautter aus Altensteig mit den Vorbereitungen beschäftigt. Projektleiter ist Andreas Jendrusch. Der Betriebshof kümmert sich um genügend Stellflächen, die Stadtwerke verlegen Stromanschlüsse und die Stadtgärtnerei sorgt mit Blumen, Gestecken und Tannenzweigen für stimmige Dekorationen.

Die Exponate der Dauerausstellung – Bücher, Bestecke, Gegenstände unterschiedlicher Epochen und Folterinstrumente aus dem Rittersaal – müssen im Magazin unter dem Dach des Alten Schlosses sicher verstaut und in den Räumen des früheren Altensteiger Forstamtes trocken aufbewahrt werden. Danach beginnt die kreative Arbeit. An die 500 Gesellschafts- und Brettspiele, Würfel, Figuren und Karten müssen dekorativ platziert und beschriftet werden, damit die Besucher einen Eindruck von der Vielfalt der Ausstellungsstücke bekommen. Besonders beachtet "werden bestimmt die Exponate von Gerhard Mann aus Zavelstein", glaubt Elke Sautter. Der Leihgeber aus dem Bad Teinacher Ortsteil besitzt ein eigenes Antiquitätengeschäft. Besonders alte und wertvolle Spiele stammen von Kornelia Herrmann, die in Rottweil ein Puppenmuseum besitzt und bereits mehrmals im Altensteiger Schlossmuseum präsent war.

Apropos Aussteller: Wegen Corona hat man sich diesmal in Verzicht geübt. Anwesend sind an den Öffnungstagen lediglich Urgestein Walter Mohr aus Egenhausen sowie Kunsthandwerker Wolfgang Schulte aus Spielberg, der vorhat, an einem Stand Windspiele, Zauberwürfel und Kreisel aus Holz herzustellen.

1000 Euro-Spende für den Kauf preisgekrönter Spiele

Das Thema "Aktionen" beschäftigt auch Projektleiter Andreas Jendrusch. Er ist für organisatorische Abläufe – und, wenn das wegen Corona möglich ist – eventuell auch für ein Mitmachprogramm der Weihnachtsausstellung zuständig, sofern das wegen der Pandemie überhaupt möglich und erlaubt ist. Dass in Zeiten der Ansteckungsgefahr "wieder mehr in den Familien gespielt wird", habe er persönlich erfahren. Das Motto der diesjährigen Weihnachtsausstellung "passt deshalb genau dazu".

Erfreulich ist für Sascha Wittich vom Kulturamt auch, dass der Verein "Spiele des Jahres" der Stadt 1000 Euro für den Kauf preisgekrönter Spiele der letzten Zeit gespendet habe. Überlegt werde, ob man die Sonderausstellung wie in den Jahren zuvor mit einer besonderen Veranstaltung eröffnen soll.

Der Eintrittspreis beträgt sechs Euro, Kinder und Jugendliche müssen nichts bezahlen. Geöffnet sind alle vier Stockwerke – also auch das oberste. Aus Sicherheitsgründen sind dort jeweils nur zehn Besucher zugelassen, außerdem muss jedes Mal eine Brandwache abgestellt werden.

Die Weihnachtsausstellung dauert sieben Wochen. Kerstin Grimberg, eine der beiden Vorsitzenden des Heimat- und Geschichtsvereins, kalkuliert mit wöchentlich sieben bis zehn Helfern an der Kasse, als Aufsicht und im Schlosscafé.

Das Museum kann an den Öffnungstagen wie folgt besucht werden: Sonn-/Feiertag 11 bis 13 Uhr, 13 bis 15 Uhr und 15 bis 17 Uhr, Mittwoch/Samstag 14 bis 15.30 Uhr und 15.30 bis 17 Uhr. Es dürfen jeweils nur 20 Personen ins Museum (Café zählt extra), Tickets müssen im Vorverkauf reserviert werden unter www.schlossmuseum-altensteig.de oder Tickethotline: 07453 / 95 69 529 (ein automatischer Anrufbeantworter erklärt alles Notwendige). Jede Person benötigt ein eigenes Ticket

Die Leihgeber sind: Theo Widmann (Deckenpfronn), Spielkartenmuseum (Leinfelden-Echterdingen), Kornelia Herrmann (Rottweil), Gerhard Mann (Zavelstein), Roswitha Berck (Bad Liebenzell), Familie Kopp (Wiernsheim), Susanne Zahn (Grömbach), Bettina Stierle (Grömbach) und Michaela Pross (Altensteig)

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