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Altensteig (Württ.) Gespräche gehen am Lagerfeuer weiter

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Bei der Podiumsdiskussion in der Klosteranlage war Digitalisierung ein großes Thema. Foto: Geisel Foto: Schwarzwälder Bote

Gespräche über Digitalisierung und Innovation, gepackt in einen lockeren Rahmen mit Lagerfeuer und Livemusik, prägten das erste Fest des Grünen-Kreisverbandes. Auch regionale Start-Ups waren in die Wildberger Klosteranlage geladen.

Wildberg. "Ich dachte, es wäre schön, ein Fest zu machen, an dem die Grünen im Kreis Calw Freude haben", erklärt Anke Much, Sprecherin des Kreisverbandes, die Intention hinter der Veranstaltung. Außerdem wolle man in zweiter Linie neue Leute für den Kreisverband begeistern.

Das "wunderschöne Ambiente" im Wildberger Klosterhof, so Much, bot sich dafür an. Es schuf eine eher lockere Atmosphäre, so dass das Fest wie ein gemütlicher Treff, weniger wie ein formeller Empfang wirkte.

Eine Diskussion politischer Themen durfte dennoch nicht fehlen. Johannes Schwarz, Fraktionssprecher der Grünen im Kreistag, moderierte zu diesem Zweck ein Podiumsgespräch mit Vertretern der verschiedenen politischen Ebenen: Anna Christmann war als Grünen-Abgeordnete im Bundestag und Mitglied im Ausschuss Digitale Agenda dabei, Andreas Knörle vertrat als Dezernent für Innere Organisation und ÖPNV beim Calwer Landratsamt den Kreis und Bürgermeister Ulrich Bünger repräsentierte die ausrichtende Gemeinde sowie als Kreisvorsitzender den Gemeindetag.

Abwechselnd und angeregt von Johannes Schwarz sprachen die drei über Digitalisierung und Innovation, über Chancen, Risiken und Perspektiven. Es komme darauf an, die Entwicklung der Technik positiv zu nutzen, führte Christmann aus. Allerdings brauche es eine "ausgezeichnete Bildung und eine ausgezeichnete Forschung" im Digitalbereich.

Knörle sprach über die technische Infrastruktur, an der man mit den Gemeinden gemeinsam "sehr aktiv" arbeite. Auch die papierlose Akte in der Verwaltung sei auf dem Vormarsch. Auf diese Weise könnten Bürgerdienste digital angeboten werden und von den Menschen jederzeit genutzt werden, unabhängig von Öffnungszeiten. Natürlich ersetze das nicht den persönlichen Kontakt, betonte Knörle.

Von Bürgermeister Ulrich Bünger gab es ein großes Dankeschön an die Politiker für ihr Erscheinen. Er spüre bei der Bürgerschaft, dass Zukunftsthemen wie Digitalisierung, aber auch Wohnbau, Bildung, Betreuung und mehr Fragen aufwerfen. Die Antworten erhoffen sich die Einwohner dann von ihrem Bürgermeister. Bünger appellierte, sich deswegen nicht mit Zuständigkeiten auf den einzelnen Politik- und Verwaltungsebenen aufzuhalten und stattdessen zusammenzuarbeiten.

Ebenfalls geladen waren Vertreter mehrerer Start-Ups aus dem Kreis. Sie präsentierten sich und ihre Arbeit an Infoständen und kamen bei kurzen Interviews, geführt von Anke Much, zu Wort.

Im Anschluss folgte der gesellige Teil des Abends. Die Besucher genossen ein regionales Essen und kamen dabei ins Gespräch. Am prasselnden Lagerfeuer war es stimmungsvoll und gemütlich, während "Theo-Live" die Gitarrensaiten zupfte und Rock- und Popsongs der vergangenen Jahrzehnte zum Besten gab.

Etwa 100 Menschen feierten am Samstag mit. Von den Start-Ups seien "durchweg positive Rückmeldungen" gekommen, so Much, auf dem Podium seien "interessante Aspekte" aufgezeigt worden und an den Tischen habe es "gute Gespräche" gegeben.

Das Essen wurde auf Spendenbasis ausgegeben. Die Grüne Jugend entschied, was mit der Summe passieren soll. Die Wahl fiel auf "Rettet den Regenwald". "Mit den Spenden des Abends von über 600 Euro können über zwei Hektar Regenwald auf Dauer vor der Abholzung bewahrt werden", erklärte Nele Willfurth von der Grünen Jugend. Die Arbeit des Vereins habe den jungen Erwachsenen gefallen, "weil sie Naturschutz, Tierschutz und Klimaschutz verbindet".

"Uns hat der Abend viel Freude gemacht", sagte Anke Much. "Für unsere Politparty im nächsten Herbst haben wir schon gute Ideen und wünschen uns noch mehr Gäste."

 
 

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