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Altensteig (Württ.) Für Schinko eine "Herzensangelegenheit"

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Alte Schulbänke und Tablets – für den Rektor der Altensteiger Markgrafenschule, Bernd Schinko (links) hat das Bild Symbolkraft. Er will an bewährten Strukturen festhalten und neue Impulse setzen. Bürgermeister Gerhard Feeß und Hauptamtsleiter Thomas Bräuning (rechts) freuen sich auf die Zusammenarbeit.Foto: Köncke Foto: Schwarzwälder Bote

Die Altensteiger Markgrafenschule hat einen neuen Rektor. Bernd Schinko ist 48 Jahre alt, mit einer Lehrerin verheiratet, hat zwei Kinder im Alter von 14 und 16 Jahren, die ein Gymnasium besuchen. Die Familie wohnt in Rohrdorf.

Altensteig. Der Nachfolger von Angela Bohny, die im August 2019 pensioniert wurde, erblickte 1972 im Landkreis Hohenlohe das Licht der Welt, besuchte das Gymnasium in Osterburken, ließ sich zum Radio- und Fernsehtechniker ausbilden, studierte sechs Semester an der Pädagogischen Hochschule in Heidelberg, war nach dem Referendariat Junglehrer an der Grund- und Hauptschule Neubulach, arbeitete anschließend als Stellvertreter von Rektor Hans Doll aus Altensteig an der Lindenrainschule in Ebhausen, war zehn Jahre lang Chef der GH Neubulach und maßgeblich an der Weiterentwicklung zur Gemeinschaftsschule beteiligt.

Als Direktor der Landesakademie für Fortbildung und Personalentwicklung kümmerte sich Schinko danach um die Planung und Durchführung mehrtägiger, überregionaler Lehrgänge für alle Schularten.

Als der Standort der Akademie von Bad Wildbad nach Leinfelden-Echterdingen wechselte, wollte er den Schritt in Richtung Stuttgart nicht mitgehen und bewarb sich um die im Fachorgan Kultus und Unterricht ausgeschriebene Stelle an der Markgrafenschule in Altensteig. "Ich kannte das Gebäude, einige Lehrer und den früheren Rektor Bernd Sitzler recht gut", blickte der 48-Jährige im Pressegespräch zurück. Für ihn sei die Leitung einer der größten Grundschulen in Baden-Württemberg mit zwei Außenstellen in Spielberg und Wart "eine Herzensangelegenheit" gewesen. Auch wenn der Unterricht durch das Corona-Virus unter veränderten Bedingungen stattfinden müsse. Lehrer würden die Kinder bereits am Eingang empfangen und direkt in die jeweilige Klasse geleiten, die Pausen lägen versetzt "und auch sonst musste einiges umorganisiert werden".

Froh ist Schinko, dass er seit dieser Woche wieder alle Grundschüler begrüßen könne. Schade sei, dass es vorerst keinen Sport- und Musikunterricht geben werde, Auch die vielen Kooperationen mit Vereinen fielen flach, ebenso Schulfeste.

Was macht der neue Rektor in seiner Freizeit? "Im Winter fahre ich gerne Ski, im Sommer bin ich mit dem Mountainbike unterwegs und spielte etwas Tennis und Fußball."

Für Bürgermeister Gerhard Feeß – die Stadt fungiert als Schulträger – ist Schinko ein "Hochkaräter", der viel Erfahrungen in unterschiedlichen Positionen mitbringe und die regionale Schullandschaft gut kenne. Er hätte den neuen Rektor gerne bei einem großen Schulfest vorgestellt, was wegen der Pandemie nicht möglich sei. Vielleicht ließe sich das später in anderer Form nachholen.

Durch die optionale Ganztagesbetreuung von Kindern "die wir gemeinsam stemmen" sieht der städtische Hauptamtsleiter Thomas Bräuning viele Berührungspunkte mit der Bildungseinrichtung und seinem Leiter.

"Besser hätte es für uns nicht laufen können", kommentierte er die Wahl von Schinko, der zum Schluss noch "etwas Wichtiges" loswerden wollte.

"Ich arbeite gern mit digitalen Medien", was ihm beim Home-Schooling entgegengekommen sei. Dass alle Lehrkräfte der Markgrafenschule bereit seien, sich in den ersten beiden Tagen der Sommerferien die Funktionen des Tablet erklären und schulen zu lassen "ist eine tolle Sache und höchst bemerkenswert". 87 von 380 Markgrafenschülern wechseln im Sommer von der vierten Klasse in eine weiterführende Schule. Die Lücke wird von 89 Erstklässlern geschlossen.

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