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Altensteig (Württ.) Feuer und Hitze vor Ernstfall spüren

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Wie ein Mensch sicher über eine Leiter gerettet wird, das zeigte die Feuerwehr Altensteig ihren Gästen bei einer Schauübung. Foto: Sannert Foto: Schwarzwälder-Bote

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Von Doris Sannert Altensteig. 2003 hatte die Feuerwehr Altensteig den ersten Brandcontainer aufgestellt. Inzwischen dient er Feuerwehren aus ganz Baden-Württemberg zur Ausbildung von Atemschutzträgern. Mit Sponsoren, Behördenvertretern und benachbarten Wehren wurde die jüngste Erweiterung gefeiert.

Abteilungskommandant Eberhard Kirn ging in seiner Rede zurück ins Jahr 2001. Damals sei man in Altensteig mit der Ausbildung von Atemschutzträgern unzufrieden gewesen. Es habe keine Möglichkeit gegeben, realitätsnah zu üben. Erst im Einsatz seien die Kameraden mit Feuer und Hitze in Berührung gekommen, so Kirn. Da es keinen erreichbaren Brandcontainer gab, beschloss die Altensteiger Wehr schließlich, sich selbst ein Übungsgelände einzurichten.

Nachdem Kreisbrandmeister und Bürgermeister grünes Licht gegeben hatten, konnte es 2003 mit dem ersten Container losgehen. Ein Jahr später folgte der zweite. Mit Teilen vom Auerhahn-Abbruchgelände wurde er ausgestattet. 2007 kamen zwei weitere Container dazu. 2009 musste die Wehr mit ihrer Anlage auf das heutige Areal zwischen Nagold und Kläranlage umziehen. Die beiden letzten Container wurden dort im vergangenen Jahr angedockt.

Insgesamt haben die Feuerwehrkameraden 1900 Stunden Eigenleistung in die Anlage gesteckt, hat Kommandant Joachim Theurer ausgerechnet. Dazu kamen viele weitere Stunden für die Materialbeschaffung.

Inzwischen kommen 35 Feuerwehren aus den Landkreisen Calw und Freudenstadt aber auch von Neckarsulm, Pforzheim oder Weinsberg nach Altensteig. An 81 Übungstagen wurden im vergangenen Jahr 1732 Feuerwehrkameraden geschult. "Die Anlage wird sehr gut angenommen", freute sich der Kommandant und fügte hinzu: "Wir sind stolz darauf, dass wir eine qualifizierte Ausbildung liefern können".

Doch die letzte Ausbaustufe – große Stützen samt Überdachung und einer Erweiterung der Anlage samt Turm im hinteren Bereich – konnte die Wehr nicht mit Eigenmitteln stemmen. Bei ihrem 150. Geburtstag bat sie deshalb um Spenden. "Sie haben die Idee mit 20 000 Euro unterstützt", sagte Abteilungskommandant Kirn zu den anwesenden Sponsoren und dankte auch dem Kreisbrandmeister Hans-Georg Heide, der weitere 5000 Euro locker gemacht hat.

2005 hatte der die Anlage erstmals angeschaut. "Bis heute ist sie in Baden-Württemberg die sicherste, klarste und am besten strukturierte Anlage", kam Lob vom Kreisbrandmeister.

"Es ist eine ungeheure Leistung, diese Feuerwehranlage zu erstellen, und es erfordert unglaubliches Engagement, sie zu bedienen", lobte Bürgermeister Gerhard Feeß die Feuerwehr.

Die Anlage in Altensteig sei die einzige im Landkreis, die mit Feststoffen betrieben werde und dadurch Übungen unter realistischen Bedingungen ermögliche.

Welche Möglichkeiten die Brandcontaineranlage bietet, das wurde bei der anschließenden Schauübung demonstriert. Dass ein Mensch, der in einer verrauchten Wohnung eingeschlossen ist, innerhalb von 17 Minuten gerettet werden muss, erfuhren die Gäste von Moderator Rainer Taigel. Gezeigt wurde die Menschenrettung über eine Leiter und die Bekämpfung eines Wohnhausbrands mit Atemschutz.

 
 

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