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Altensteig (Württ.) Ein dicker Strich durch die Rechnung

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Corona hat auch die Walddorfer Berdabengel-Bühne ausgebremst.Archiv-Foto: Köncke Foto: Schwarzwälder Bote

Die Berdabengel aus Walddorf hatten bereits Kulissen gebaut, die Schauspieler der Spielberger Struthlesbühne schon 25 Mal geprobt – und die Biesmugga aus Berneck wollten im November 2020 die unterbrochenen Aufführungen im Sportheim fortsetzen. Doch Corona hat ihnen einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Altensteig./Egenhausen/Simmersfeld. Die Berdabengel-Bühne wollte ihr Lustspiel eigentlich am 21. und 22. März 2021 in der Gemeindehalle Walddorf aufführen und hatte den Titel "TUS Wadenkrampf im Showfieber" extra in "SSV Walddorf im Showfieber" umbenannt, weil der Sportverein des Altensteiger Stadtteils ein rundes Jubiläum feiert und der turbulente Schwank Teil des Jubiläumsprogramms sein sollte.

Kulisse schon aufgebaut

Die Proben der zehn Darsteller unter der Regie von Helmut Steinl waren abgeschlossen und die Kulisse "schon aufgebaut", berichtet Urgestein Walter Beutler, der diesmal einen Landwirt und Angela Walz seine Frau gespielt hätte. Der Vorverkauf für 234 Sitzplätze – mehr sind nicht erlaubt – sollte Ende Februar stattfinden. Jetzt ist nicht einmal sicher, ob der SSV Walddorf seinen 100. Geburtstag wegen der Pandemie überhaupt im gewünschten Rahmen feiern kann.

Beim Biesmugga-Theater der Spvgg. Berneck/Zwerenberg sorgte das schwäbische Lustspiel "Hoiß’ Nächt’ ond kalt’ Fiaß" am 29. Februar und 1. März vergangenen Jahres für Lachsalven im Publikum. Die Vermutungen, Verdächtigungen und Verwicklungen dreier Ehepaare im Urlaubsparadies Mallorca hatten es in sich. Weil im Sportheim Berneck nur 107 Plätze zur Verfügung stehen, waren weitere drei Aufführungen fest eingeplant. Daraus wurde wegen der Pandemie nichts. "Dann spielen wir eben später", sagten sich die Laienschauspieler und peilten den November 2020 an. Der zweite, harte Lockdown hat erneut für Ernüchterung gesorgt. Wie es weitergeht? Darüber habe man sich noch keine Gedanken gemacht, sagt Helmut Wurster, der seit Jahrzehnten auf der Bühne steht.

Die Zotzlerbühne Egenhausen hatte im vergangenen Jahr eine "schöpferische Pause" eingelegt, dafür jetzt große Lust verspürt, ein neues Stück einzustudieren. im Oktober 2020 begannen die Proben für den schwäbischen Dreiakter "Döner, Durst und Dosenwurst". Die Komödie hatte Birgit Bürkle und den den anderen Schauspielern als Zuschauer bei einer Vorstellung in Oberschwandorf so gut gefallen, dass sie sich spontan für diesen, zwei Stunden dauernden Dreiakter mit neun Darstellern entschieden und Textbücher bestellten. Bis auf Jochen Vielfort wollten alle wieder mitmachen. Bärbel Seeger erklärte sich bereit, Regie zu führen. Dreimal wurde in der Silberdistelhalle geprobt, dann war aus bekannten Gründen Feierabend. Der Vorhang sollte eigentlich am heutigen 9. Januar, am morgigen Sonntagnachmittag und zum dritten Mal eine Woche später aufgezogen werden.

Die Struthlesbühne hatte sich als Höhepunkt der Jahresfeier 2021 des Sportvereins Spielberg für den Dreiakter "Opa wird 70" entschieden. "Wir haben bereits 25 Mal geprobt", bedauert Erzkomödiantin Bärbel Bauer. Es sei jetzt nur noch darum gegangen, ein passendes Bühnenbild zu entwerfen und originelle Kostüme zu besorgen. Am Stück werde man festhalten und nächstes Jahr in der Bömbachhalle aufführen, sind sich die Darsteller einig.

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