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Altensteig (Württ.) Die Einschulungsfeier soll ein Erlebnis für die Schulgemeinschaft sein

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Zwölf Erstklässler des Walddorfer Bildungshauses gingen nach der Aufnahmefeier mit ihren Schultüten Tüten ins künftige Unterrichtszimmer. Mit dabei: Klassenlehrerin Ana Braun (links) und Fachlehrerin Raya Aldinger.Foto: Köncke Foto: Schwarzwälder Bote

Altensteig-Walddorf. Es soll ein Ereignis für die ganze Schulgemeinde und Familien werden, hatte Rektor Bernd Zachrich angekündigt. Deshalb durften an der Aufnahmefeier für zwölf Erstklässler des Bildungshauses Walddorf nicht nur Eltern, sondern auch jeweils sieben Verwandte in den Bankreihen der Johanneskirche Platz nehmen, deshalb waren auch die Lehrer und alle anderen Grundschüler anwesend. Im Anschluss wurden die Erwachsenen auf dem Vorplatz des Gotteshauses bewirtet.

Pfarrer Gerolf Krückels eröffnete die Feierstunde mit einem Segenswort und der biblischen Geschichte über den guten Hirten. "So schwer wie in diesem Jahr war es noch nie", leitete Bernd Zachrich seine Ansprache ein. Bis zuletzt sei die Frage im Raum gestanden, wo die Anfänger wegen Sanierungsarbeiten unterrichtet werden sollen und ob Klassenlehrerin Ana Braun die Stelle wegen eines Coronafalls in Egenhausen (sie wurde von dort abgeordnet) überhaupt antreten kann. Glücklicherweise habe sich das zum Positiven gewendet.

Die Erzieherinnen Christa Günther und Tatjana Reimann verabschiedeten ihre "Elefantenkinder", denen der Übergang in die Grundschule deshalb nicht schwer fallen dürfte, weil die Kindertagesstätte und das Bildungshaus seit Jahren eng zusammenarbeiten. Eva Taraschewski vom "Purzeltreff Walddorf" schloss sich den guten Wünschen für einen neuen Lebensabschnitt an.

Zweitklässler hatten ein Video gedreht, das anschließend gezeigt wurde. "Der Igel kann sich kugeln, der Hase kann hoppeln, und jeder von Euch Erstklässlern kann bestimmt auch etwas", lautete die Botschaft. Was das sein könnte – Gedichte aufsagen, Faxen machen, in die Luft springen und anderes –, wurde im Film vorgeführt. Drittklässler hatten ein Bild gemalt, in dem die Namen aller Schulanfänger verewigt waren. Zum Schluss traten Viertklässler ans Mikrofon, riefen die Namen der ABC-Schützen auf und berichteten, welche Rollen sie als Paten gerne übernehmen würden.

Angeführt von Klassenlehrerin Ana Braun und Fachlehrerin Raya Aldinger verließen die Erstklässler am Ende der Feierstunde mit gefüllten Schultüten die Kirche, gingen zum Bildungshaus und stiegen zur ersten Unterrichtsstunde viele Stufen ins obere Stockwerk hoch. Dabei kamen sie an geöffneten Türen vorbei. Für die anderen Grundschüler war der Samstag nämlich ein normaler Lerntag. "Dafür bekommen sie einen anderen Tag frei", versicherte Schulleiter Zachrich mit einem Lächeln.

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