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Altensteig (Württ.) Alle Projekte landen auf Siegerpodest

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Luise Florentine Mast und Hannah-Marie Zakes haben Mikroplastik den Kampf angesagt. Fotos: Stadler Foto: Schwarzwälder Bote

Beim 22. Regionalwettbewerb von "Jugend forscht – Schüler experimentieren" in Altensteig gehören die Lokalmatadoren, also die Schüler des Christophorus-Gymnasiums und der Friedrich-Boysen-Realschule, zu den erfolgreichsten Teilnehmern des diesjährigen Wettbewerbs.

Altensteig. Den ersten Preis im Bereich Arbeitswelt bei Jugend forscht unter dem Motto "Schaffst Du!" sicherten sich die beiden 16-jährigen Schülerinnen Luise Florentine Mast und Hannah-Marie Zakes vom Christophorus-Gymnasium. Sie wurden bei ihrem Projekt "Der MiPlaFi – Mit gutem Gewissen Wäsche waschen" von Markus Schrade betreut. Hinter dem Projekt verbirgt sich die Frage danach, wie sich Mikroplastik aus dem Abwasser einer Waschmaschine filtern lässt. Mikroplastik löst sich – den Recherchen der beiden Schülerinnen zufolge – beim Waschgang von der Kleidung und gelangt so ins Abwasser.

Durch Proben stellten sie fest, dass Waschmaschinenabwasser mehr Mikroplastik enthält als Leitungswasser. Daraufhin entwickelten sie einen Filter, den sie mit einem CAD-Programm gezeichnet und mithilfe eines 3D-Druckers produziert haben. Sie planen, diesen Mikroplastikfilter (MiPlaFi) in eine Waschmaschine einzubauen, damit kein Mikroplastik mehr ins Abwasser gelangt.

Für Menschentrauben vor seinem Stand in der Eichwaldhalle sorgte "Der perfekte Flummi" des zwölfjährigen Gymnasiasten Marlon Walz. Bei seinem Projekt wurde er von­Fabian Ruf unterstützt. Er hat untersucht, welches Material sich am besten eignet, um einen optimalen Flummi herzustellen, der dann am höchsten springen kann. Zunächst recherchierte der Schüler am Christophorus-Gymnasium nach Rezepten für die Herstellung von Flummis im Internet. Anschließend stellte er selbst Flummis her.

Die Jury zeigte sich beeindruckt und quittierte diese Leistung mit dem ersten Preis in der Kategorie Physik bei Schüler experimentieren. Marlos Walz erhielt zudem einen Buchpreis. An seinem Stand musste er sich den unzähligen Fragen der Besucher am Besichtigungstag stellen, die er in Ruhe und Gelassenheit äußerst charmant beantwortete. Und er zog auch ein Fazit aus seinem Experiment: "Je größer, desto besser!"

Die beiden zwölfjährigen Schüler Oliver Rudloff und Antoni Betel haben gemeinsam mit dem elfjährigen Richard Gunia "Schwebende Objekte im Magnetfeld" untersucht. Mit Betreuung durch Julius Kimmerle haben sie sich zunächst gefragt, wie es möglich sein kann, dass Dinge mit Hilfe von Magneten schweben können. Wie genau funktioniert das? Wie ziehen sich Magnete an und wie stoßen sie sich ab? Nach den ersten Versuchen stellte sich heraus, dass Elektromagneten für ihr Projekt am besten geeignet waren. Sie produzierten daraufhin selber Elektromagnete, deren Vorteil darin liegt, dass sie in ihrer Stärke regulierbar sind und man sie an- und ausschalten kann. Bei ihrem Projekt stellten sie sich der Herausforderung, einen schwebenden Gegenstand im Magnetfeld stabil zu halten. Dabei fanden sie heraus, welche Eigenschaften die Elektromagnete dafür besitzen müssen und wie sie zu regulieren seien.

Die Jury bewertete dieses Experiment mit einem zweiten Preis. Außerdem erhielt das Team einen Sonderpreis von Fischertechnik.

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