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Altensteig (Württ.) 48-Kilo-Kürbis bringt in diesem Jahr den Sieg

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Neustart nach Umbau auf dem Marktplatz: Die Kürbisprämierung ist fester Bestandteil beim Bauernmarkt. Auf dem Flohmarkt konnte man Antiquitäten, Raritäten und Krimskrams erstehen. Auf dem öffentlichen Klavier haben überwiegend Kinder gespielt.Fotos: Köncke Foto: Schwarzwälder Bote

Schleichtiere und alte Bügeleisen auf dem Flohmarkt, Rettiche und Tomaten auf dem Wochenmarkt, die Prämierung von Kürbissen auf dem Bauernmarkt: Trotz Dauerregen war der neu gestaltete Marktplatz am Samstagvormittag ein Anziehungspunkt für Käufer und Besucher, die wissen wollten, wer diesmal den dicksten Speisekürbis mitgebracht hatte.

Altensteig. Die Rückkehr auf den angestammten Platz hatten sich die Stadt, der Werbering und der Obst- und Gartenbauverein wettermäßig anders vorgestellt. Und auch die Anzahl der Kürbisse war überschaubar.

Taler im Wert von 100 Euro als Preis

Wog der Schwerste im letzten Jahr 142 Kilogramm, blieb der Zeiger der Dezimalwaage diesmal bei 48 Kilogramm stehen. Gefreut hat sich Jan Wochele aus Altensteig trotzdem, auch, weil es vom Werbering als Belohnung einen Taler im Wert von 100 Euro gab, den Vorsitzender Uwe Seeger mit dem Hinweis überreichte, dass man mit dem Gutschein in Altensteiger Fachgeschäften "schöne Sachen kriegt".

Fleißig gegossen haben musste die Familie Großmann aus Altensteigdorf ihre Setzlinge. Die Frage von Bürgermeister und Moderator Gerhard Feeß, ob sie mehr wiegt als ihr 29 Kilogramm schwerer Kürbis stellte sich an diesem Vormittag bei der zweijährigen Preisträgerin nicht. Über den vierten Platz hat sich auch Bruder Vincent gefreut, sein Gewächs brachte 27 Kilo auf die Waage. Dazwischen geschoben hatte sich Nohra Schneider aus Altensteig mit ihrem 27-Kilogramm-Exemplar.

Was seinen Kürbis zum Wachsen gebracht hat? "Ich habe ihm Brennnesseljauche gegeben", verriet der Gewinner Jan Wochele. Hans Schaible und Roland Seeger vom Obst- und Gartenverein nickten zustimmend. Die Organisatoren des letzten Themenmarktes in diesem Jahr verteilten an die Besucher kleine Geschenke (Brezel, Gummibärchen, Prospekte) in Papiertüten.

Kinder bespielen das öffentliche Klavier

Eingefunden hatte sich am Samstagvormittag auf dem Marktplatz Musikschulleiter Tobias Steeb, der seiner Trompete einige Töne entlockte, Kinder der Städtischen Musikschule, die das öffentlichen Klavier bespielten, Eberhard Utters und Noura Almuhur-Athamne vom Internationalen Arbeitskreis INKA, die mit Prospekten, Hinweisschildern und einer "Kunsttafel" mit vielen angemalten, quadratischen Holzscheiben auf die vom 2. bis 31. Oktober laufende Ausstellung "Weltreligionen-Weltfrieden-Weltethos" im früheren Modehaus Krebs in der Rosenstraße aufmerksam machten – das Rathausfoyer ist wegen Corona nur nach vorherige Anmeldung geöffnet. Sonja Großmann aus Wart und Helma Haizmann aus Walddorf boten am Fair-Trade-Stand Kaffee aus Burundi, Tee aus Vietnam, Schokolade aus der Dominikanischen Republik, Honig aus Mexiko und andere Produkte aus fernen Landen an. Wer am Samstag nur zum Wochenend-Einkauf auf dem Marktplatz erschienen war, konnte sich unter anderem mit Schafs- und Ziegenkäse vom Berghof Klussmann, Obst- und Gemüse der Gärtnerei Kaiser, Wurst und Fleisch einer Metzgerei aus Egenhausen eindecken und für den schön gedeckten Sonntagstisch einen Blumenstrauß von Floristin Irene Hauenstein aus Spielberg mitnehmen.

Als Ergänzung zum Bauernmarkt findet traditionell ein Flohmarkt auf dem Vorplatz des Rathauses statt. Wegen des Dauerregens waren diesmal nur wenig fahrende Händler da, wie Jutta Solmaz aus Gärtringen und die Schwestern Michaela Schneider und Silvia Meier aus Rottenburg. Sie hatten sich um 6 Uhr morgens auf den Weg von Rottenburg nach Altensteig gemacht und hauptsächlich Schleichtiere auf der Auslage stehen hatten.

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