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Altensteig (Württ.) 110 Kinder erleben im Jungscharlager eine Reise ins Persische Reich

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Jede Menge Spaß hatten die Kinder aus Spielberg, Egenhausen und Umgebung im Jungscharlager in Christophshof bei Bad Wildbad. Foto: Kirchengemeinde Foto: Schwarzwälder Bote

Altensteig-Spielberg/Egenhausen. 110 Kinder im Alter zwischen sieben und 14 Jahren aus Spielberg, Egenhausen und Umgebung haben am Jungscharlager (Jula) der Evangelischen Gesamtkirchengemeinde Egenhausen-Spielberg in Christophshof bei Bad Wildbad teilgenommen. Bereits zwei Tage vorher waren die Mitarbeiter auf dem Zeltplatz aktiv, um diesen vorzubereiten und Zelte, Lagerbauten, Staudamm und eine Brücke in Windeseile aufzubauen.

Ebenso gab es Schulungszeiten und geistliche Eingaben zum Auftanken, um sich als Mitarbeiter auf die Woche mit den Kindern möglichst optimal vorzubereiten. Diese wurden in einem Startgottesdienst in der Kirche Egenhausen vom Mitarbeiter-Team empfangen und mit Bussen nach Enzklösterle-Kälbermühle gebracht.

Von dort aus wurden man ins Persische Reich, dass zirka 500 vor Christus vom König Xerxes regiert wurde, eingeführt.

Es gehört zu den Markenzeichen des Jula, thematisch mit einer Geschichte aus der Bibel die ganze Woche mithilfe der von den Mitarbeitern selbst erstellten Lagergeschichte zu umrahmen, um dabei eine möglichst reale Brücke zur biblischen Geschichte von damals zu schaffen. "Esther und ihre Kämpfer" war dabei das Thema.

Esther und ihr Onkel Mordechai gehörten zu der israelitischen Minderheit in Persien und Esther wurde – ohne, dass man ihre Volkszugehörigkeit kannte, zur Königin des Reiches gewählt.

Es folgten Intrigen gegen den König, unter anderem durch den machtsüchtigen zweiten Mann im Reich: Haman. Aber Esther und ihr Onkel Mordeachai machten Haman einen gehörigen Strich durch die Rechnung. Gott stellte sich auf ihre Seite, damit wurden für das Volk Israel all die schlimmen Pläne der Widersacher zum Guten gewendet.

Durch Andachten, Theater, Spiele und vieles mehr wurde entdeckt, dass Jesus der König der Könige ist und nicht durch weltliche Maßstäbe wie Schönheit (Misswahl) oder Coolnes (Kämpfer) erwählt, sondern, dass jeder eingeladen sei, sein geliebtes Kind zu sein.

Dass die Kinder und alle Anwesenden ein unvergessliches Lager erleben konnten, haben die Mitarbeiter im Vorfeld in folgenden Teams erarbeitet: Im begabten Lagerbauteam, im kostümierten Lagerstoryteam, im fokussierten Andachtsteam, in der mitreißenden Band, im einfallsreichen Geländespielteam, im kreativen Workshopteam, im beeindruckende Küchenteam, im beliebten Medien- und Technik-Team, im fürsorgliche Erste-Hilfe-Team und im verbindenden Leitungsteam unter der Leitung vom Kornelius Schmidt.

Auch die unerwarteten Überfälle aus Egenhausen und Umgebung durften natürlich nicht fehlen – was die Nachtwache zum absoluten Nervenkitzel hat werden lassen.

Das Lager sei erst durch Sach- und Geldspenden möglich geworden, ebenso durch die Bereitstellung von Transportmitteln, Fahrdienste, zahlreiche Auf- und Abbauhelfer und vieles mehr. Die Veranstalter dankten auch Bürgermeister Sven Holder, dem Gemeinderat und dem Bauhof für alle Unterstützung, auch beim Ausfindigmachen eines Lagerplatzes für die Feldbetten.

Über den Besuch von Bürgermeister Holder im Jungscharlager habe man sich sehr gefreut.

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