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Altensteig Romantische Altstadtkulisse lockt Besucher

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Auch in diesem Jahr lockt der Altensteiger Weihnachtsmarkt zahlreiche Besucher an. Foto: Thomas Fritsch

Altensteig - Lichterketten in engen Altstadtgassen, 68 dekorativ geschmückte Blockhütten und Stände, Kunsthandwerk und leckere Speisen, Musik, Gesang und Tanz auf zwei Bühnen: Der Altensteiger Weihnachtsmarkt hat nichts von seinem festlichen Glanz und der zauberhaften Stimmung verloren.

Dass bei der Eröffnung kostenlos Lebkuchen angeboten wird, gehört inzwischen zur Tradition. Acht Bleche hatten Siebtklässler der Friedrich Boysen-Realschule diesmal gebacken und in 250 Stücke zerteilt. Außerdem wurde ein kleines Jubiläum gefeiert, auf das Bürgermeister Gerhard Feeß in seiner Begrüßungsansprache einging.

Seit zehn Jahren besucht Deutschlehrerin Emmanuelle Bony aus der Partnerstadt Bourg St. Maurice mit Schülern den Weihnachtsmarkt in Altensteig. An ihrem Stand im Schlossgarten haben sie würzigen Beaufort verkauft, ein französischer Rohmilchkäse aus der Provinz Savoyen. Die Nachfrage war groß.

Nach dem Glockengeläut der evangelischen Stadtkirche und adventlichen Weisen des Musikvereins Walddorf unter Leitung von Ulrich Schnaidt strömten die Zuhörer in alle Richtungen, hielten nach handgearbeiteten Schmuck, mundgeblasenen Christbaumschmuck, Türkränzen, getöpferten Schüsseln und anderen kunstgewerblichen Artikeln rund um das Alte Rathaus Ausschau – oder es verlangte sie nach Schwarzwälder Kirschwaffeln, Langos, Straubeza, Heidelbeerglühwein und dem Feuerzangenbowle der Skizunft Altensteig.

Manche Standbetreiber kamen von weiter her, wie die Familie Greiner aus Esslingen, Zum ersten Mal dabei war die Trachtenkapelle Spielberg. Sie verwöhnte den Gaumen mit wilden Kartoffeln, Nürnbergerle mit Kraut – und lud nebenbei zu ihrem Jahreskonzert am 14. Dezember in die Bömbachhalle ein. Nicht fehlen darf der Tierschutzverein Oberes Nagoldtal, dessen "heiße Biene", das Krippenfeuer und die Räuberkartoffel mit 26 Kilogramm selbstgemachter Knoblauchsoße auch diesmal reißenden Absatz fanden.

Das Evangelische Jugendwerk Altensteig hatte den mitgebrachten Ofen auf 300 Grad erhitzt, servierte Flammkuchen – verteilte Prospekte für das Klettercamp vom 8. bis 12. Juni 2020 im Schweizerischen Tenero und überreichte Tüten mit Glühwein-Gewürzen und einer christlichen Botschaft für nachhaltige "Glücksmomente". Die Stadt Altensteig bot große Schokoladentafeln mit der Silhouette der Altstadt in drei Sorten an.

Einigen Handwerkern konnte man bei ihrer kreativen Betätigung zuschauen. Holzbildhauer Uwe Thaler arbeitete an einer Holzmaske, Schmiedemeister Dieter Walz schlug auf dem Schlosshof mit dem Hammer auf glühende Eisenstangen und formte auf dem Amboss Herzen und Blumenstecker.

Das Kinderkarussell drehte sich an allen drei Tagen unterhalb des Gasthauses Rössle. Außerdem war die Familie Scheffel-Weigert aus Mötzingen mit zwei Verkaufswagen auf dem Markt mit Schokofrüchten, Crepes und Süßigkeiten vertreten. In einer kleinen Höhle neben der Paulus­straße schauten Maria und Josef auf das Jesuskind und Schafe, die gestreichelt werden durften. Der Purzeltreff spielte im Lichthof des neuen Schlosses aus aktuellem Anlass ein Klima-Handpuppenstück: "Kann der Kasper den Schwarzwald retten?"

Kein Weihnachtsmarkt ohne Rahmenprogramm. Unterhalten wurden die Gäste an allen drei Tagen auf zwei Bühnen unter anderem von Popchor der städtischen Musikschule, Jungbläsern der Trachtenkapelle Emmingen, der Black-Forest-Brassband, dem Orchester der Friedrich-Boysen-Realschule, einem Keyboardensemble, der Black&White-Band aus Horb und von Martin Spreng auf seiner Drehorgel. Er schlüpfte außerdem in ein Nikolauskostüm und beschenkte Kinder aus dem mitgeführten Sack.



 

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