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Altensteig/Pfalzgrafenweiler Grenzerfahrung für Feuerwehr

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Da muss man durch als Feuerwehrmann: Der Übungscontainer in Altensteig bot in diesem Jahr auch den Floriansjüngern aus Pfalzgrafenweiler höchst realistische Übungsbedingungen. Foto: Sannert

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Altensteig/Pfalzgrafenweiler - Zum letzten Mal vor der Winterpause qualmte es am Samstag aus dem Brandcontainer in Altensteig. Rund 800 Feuerwehrleute aus ganz Baden-Württemberg haben in diesem Jahr dort erfahren, wie sich der Ernstfall anfühlt.

2003 stellte die Feuerwehr Altensteig bei der Kläranlage einen ersten stählernen Container auf. Bis dahin konnten die Feuerwehrleute lediglich "trocken" üben – ohne Feuer und ohne Rauch. Bereits ein Jahr später wurde ein zweiter Container angeschafft. Inzwischen steht ein ganzes Brandhaus zu Übungszwecken zur Verfügung.

Eine Wehr, die die Anlage regelmäßig nutzt, ist die Feuerwehr Pfalzgrafenweiler. "Die Übung im Brandcontainer gehört bei uns zur Pflichtausbildung", sagt Gesamtwehrkommandant Hartmut Kalmbach, der mit 14 Feuerwehrmännern aus allen Ortsteilen ins nahe Altensteig gekommen war. Ziel sei die Leistungssteigerung der Gesamtwehr. Denn immer wieder stoßen neue Feuerwehrleute dazu. "Wir haben heute vier dabei, die haben noch nie ein Feuer gesehen", sagt Kalmbach – will sagen: Sie waren noch im Ernstfall im Einsatz. Ihnen, aber auch den anderen Atemschutzträgern soll die Übung am Brandcontainer unter realistischen Bedingungen fachliche Kompetenz vermitteln und Sicherheit geben.

Um 9 Uhr war seine Truppe mit Fahrzeugen samt Ausrüstung angerückt. Eine knappe Stunde lang dauerte die theoretische Einführung. In der Zwischenzeit hatten die Altensteiger den Container an zwei unterschiedlichen Stellen schon mal angeheizt: mit Holzpaletten und Reisig, damit es auch schön qualmt.

Über Funk mit den Kollegen draußen verbunden

Unter Atemschutz mussten die Feuerwehrleute in die völlig verqualmten Räume eindringen. Die meisten sahen nicht mal mehr die Hand vor Augen. Immer zwei Trupps zu je zwei Mann werden mit einem Ausbilder gleichzeitig in die Container geschickt, um Brandbekämpfung oder Menschenrettung zu üben. Dabei sind sie über Funk mit den Kollegen draußen verbunden. Damit alles möglichst echt wirkt, hat die Feuerwehr Altensteig die Container entsprechend umgebaut, hat Industrieanlagen und ein komplettes Wohnzimmer eingebaut und alles durch Treppen miteinander verbunden.

Nicht jeder kommt mit der Notsituation zurecht, wissen Gesamtwehrkommandant Joachim Theurer und Abteilungskommandant Eberhard Kirn, die die Übungen überwachen. Doch schließlich geht es auch darum, dass jeder Feuerwehrmann seine Grenzen kennenlernt.

Bis jetzt können nur Atemschutzträger die Brandcontainer zu Übungszwecken nutzen. Deshalb hat sich die Altensteiger Feuerwehr bereits ein neues Ziel gesteckt: Das Containerhaus soll mit einem Dach versehen werden, damit künftig alle Feuerwehrleute einer Wehr gemeinsam anrücken und vom Anfahren übers Schlauchlegen bis hin zum Anleitern und Löschen alle Aufgaben, die auf eine Feuerwehr im Ernstfall zukommen, gemeinsam üben können.

 
 

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