Einer der ersten Auftritte nach dem Volksentscheid: Rüdiger Grube am Sonntag in Altensteig.

Altensteig - Er ist einer der gefragtesten Top-Manager Deutschlands, hat seit Monaten für das umstrittene Milliardenprojekt Stuttgart 21 gekämpft, setzt sich andererseits aber auch für ein besseres Image der Bahn ein. Am kommenden Sonntag, 4. Dezember, kommt Bahn-Chef Rüdiger Grube nach Altensteig. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Forum Altensteig" stellt er sich um 17 Uhr im Bürgerhaus den Fragen von Frank Krause, Chefreporter der Stuttgarter Nachrichten. Der Eintritt ist frei.

Seit 2007 geben Prominente zweimal jährlich beim "Forum Altensteig" ihre Visitenkarte ab. "Tagesthemen"-Moderator Tom Buhrow war schon genauso da wie der frühere Ministerpräsident Lothar Späth, EU-Kommissar Günther Oettinger, Kabarettist Christoph Sonntag oder die Talkmaster Frank Elstner und Wieland Backes. Im Frühjahr dieses Jahres plauderte Johann Lafer aus seinem Leben als TV-Koch. Und nun kommt, nur eine Woche nach der Volksabstimmung zu Stuttgart 21, der Vorstandsvorsitzende der Bahn nach Altensteig. Es ist einer der ersten Auftritte von Rüdiger Grube nach der Volksabstimmung.

In dem Gespräch wird es aber nicht nur um die Fragen gehen, welche Konsequenzen die Entscheidung für Baden-Württemberg und seine Bahnfahrer im Großraum Stuttgart nun hat und wie Großprojekte dieser Art angesichts zunehmender Bürgerproteste künftig überhaupt noch durchgesetzt werden können. Und natürlich wird beim "Forum Altensteig" auch die private Seite des Gastes angesprochen. Der 60-jährige Grube wird berichten, wie er zum leidenschaftlichen Halbmarathonläufer wurde, woher sein Faible für klassische Musik kommt und was ihn dazu bewegt hat, eine Stiftung für Kinder in Not zu gründen.

Wegen des erwartet großen Andrangs rät die Stadt, rechtzeitig im Bürgerhaus zu sein. Im Anschluss wird zum Stehempfang eingeladen.