Annika Wendle musste schon einige Enttäuschungen in ihrer Karriere hinnehmen. Doch nun erfüllt sich für die Altenheimerin der Traum von den Olympischen Spielen. Foto: Richter

Die Altenheimer Ringerin Annika Wendle ist vom Weltverband United World Wrestling für die Olympischen Spiele nachnominiert worden. Der Traum geht in Erfüllung, nachdem das Quali-Aus zuvor bitter war.

Der Anruf von Bundestrainer Patrick Loes erreichte Annika Wendle, als dieses gerade an ihrer Masterarbeit schrieb. „Ich war erstmal sprachlos und wusste auch gar nicht, was ich sagen sollte. In den zwei Stunden danach kamen dann so viele Anrufe und Nachrichten. Ich freue mich sehr, vor allem nach dem Verlauf der Quali-Turniere, dass dieser Traum in Erfüllung geht“, wird Wendle auf der Internetseite des Deutschen Ringerbunds (DRB) zitiert. Die 26-Jährige Altenheimer Ringerin fährt nun doch zu den Olympischen Spielen nach Paris, die am 26. Juli starten.