Auch Heimleiter Ralf Ruchlak (links) berichtet bei der Hauptversammlung des Trägervereins des Altenheims über aktuelle Entwicklungen. Foto: Stefan Heimpel

Der Trägerverein des Altenheims St. Cyriak zog bei seiner Hauptversammlung Bilanz.

Das Altenheim St. Cyriak in Furtwangen ist auf einem guten Weg, sich zu konsolidieren, wie aus Zahlen im Finanzbericht von Barbara Lübbers bei der Hauptversammlung des Trägervereins Caritas Altenheim Furtwangen zu entnehmen war. Der Verein betreibt das Altenheim seit fast 50 Jahren. Bei der Träger-Struktur des Hauses wird sich in den kommenden Jahren einiges tun.

 

Entwicklung Erfreulich sei laut Vorsitzendem Pfarrer Harald Bethäuser der starke Zuwachs bei den Mitgliedern in den vergangenen beiden Jahren von 62 auf jetzt 108. Erfolgreich waren hier unter anderem zwei Aktionen auf dem Marktplatz im Advent 2023 und im August dieses Jahres. Hier müsse man weiter kräftig für den Verein werben.

Finanzen Barbara Lübbers stellte im Finanzbericht die aktuelle Entwicklung des Altenheims vor. Verbesserungen bei den Einnahmen überwogen die steigenden Personalkosten, weshalb in der Folge ein positives Ergebnis erzielt werden konnte, allerdings vor Zinsen und Abschreibungen.

Der Kassierer des Trägervereins, Matthias Hall, konnte über ein gutes finanzielles Polster berichten, dank der Mitgliedsbeiträge und vieler Spender.

Situation deutlich entspannter

Umstrukturierung Aktuell stehe die Umstrukturierung des Trägervereins des Altenheims zu einem Förderverein an. Diese Neuordnung der Trägerschaft sei ein langwieriger Prozess, unterstützt unter anderem durch einen Rechtsanwalt.

Anschaffungen Im vergangenen Jahr konnte der Verein das Altenheim mit der Anschaffung von Sofas im Wohnbereich für 21 000 Euro unterstützen. In diesem Jahr gab es 30 000 Euro Zuschuss zur neuen Software. Der Leiter des Altenheims, Ralf Ruchlak, bestätigte, dass die Situation für das Haus deutlich entspannter geworden sei. Aber sie sei bei Weitem noch nicht komfortabel, wobei viele andere Häuser ähnliche Probleme haben.

Pflegekasse Nachdenklich stimmt auch die Schlagzeile, dass die Pflegekassen leer sind. Ein Problem sind die Vorgaben für die Pflege: Es besteht noch immer ein Mangel an Fachkräften, weshalb das Haus aktuell nicht voll belegt werden darf. Dabei seien die Mitarbeiter überzeugt, dass sie auch ein paar Bewohner mehr problemlos versorgen könnten, sodass das Haus ausgelastet sei. Aber die Vorgaben verbieten das. Daher besteht aktuell auch eine Warteliste für das Haus.