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Alte Deckenfabrik Bilder von "Lost Place" in Nagold

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Monika Schöb fotografierte als Lost Place eine alte Nagolder Deckenfabrik. Foto: Schöb

Nagold - Die Fotografin Monika Schöb aus Gäufelden hat sich auf "Lost Places" spezialisiert. Auf dem ehamligen Gelände der einstigen Calwer Deckenfabrik in Nagold wurde sie fündig. Einige ihrer Fotografien und mehr Infos über das Projekt gibt es in unserem (SB+)-Artikel zu entdecken.

Die 52-Jährige schätzt Nagold als Einkaufsstadt und kommt gerne hierher zum Shoppen. Vor zwei Jahren aber kam sie aus einem ganz anderen Grund vom Gäu ins Nagoldtal: Es war der besondere Reiz der Vergänglichkeit, dem sie schon seit Jahren erlegen ist.

"Das Haus war leer und dennoch war noch ein Rest Leben darin"

Die alte Calwer Deckenfabrik im Iselshäuser Tal mit den charakteristischen Sheddachhallen schien wie geschaffen für die Kalenderreihe "Lost place", die sie schon seit Jahren mit Hilfe eines Verlages bundesweit auflegt. Es sind Bilder von morbidem Charme, Ausdruck der Vergänglichkeit. Allesamt aufgenommen mit der speziellen HDR-Technik; drei Aufnahmen mit unterschiedlichen Helligkeitsstufen, die zu einem Foto zusammengefügt werden. Dadurch kommen Farben und Kontraste intensiver zum Ausdruck.

Lesen Sie auch: Immer auf der Suche nach "Lost Places"

Die Suche nach solchen vergessenen Orten, die dann als Kalender mit hochwertigem Druck reproduziert werden oder zumindest in ihrem großen Fotoarchiv landen, ist für die Profifotografin längst zur Leidenschaft geworden. Sie fährt dafür gemeinsam mit ihrem Mann Karl-Reinhold und ihrem Jack-Russel-Terrier im Urlaub quer durch Deutschland, um vor allem im Osten fündig zu werden. Dort findet man marode und zugleich faszinierende Gebäude zuhauf. Wie in Brandenburg die Belitzer Heilstätten, einst Ost-Deutschlands Vorzeige-Klinik und heute ein Magnet für Fans von verlassenen Orten und für Geisterjäger: "Man spürt das Leben, das einst hier war", sagt sie. Und sie reist dafür auch um die Welt. Wie im vergangenen Jahr durch die schottischen Hebriden, als sie ein kleines verfallenes Häuschen entdeckte. Die Tür stand offen, der Teekessel noch auf dem Tisch, Servietten lagen daneben. "Das Haus war leer und dennoch war noch ein Rest Leben darin."

Auf der Suche nach außergewöhnlichen Locations

Das Festhalten solcher Momente ist für Monika Schöb zu einem beruflichen Standbein geworden. "Lost Places", vor allem in der Region, sind für ihre Arbeit sprichwörtlich ein wichtiger Hintergrund: Für die Familienbilder und Hochzeitsfotos, die sie hauptberuflich macht, sucht sie immer nach außergewöhnlichen Locations für das etwas andere Shooting. Da, sagt sie, mache das Fotografieren noch mehr Spaß.

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