Rund 100 Jahre alt war die Buche, die vor knapp drei Wochen beim Georgenäum in Calw gefällt werden musste. Die gute Nachricht: Der alte Baum hat bereits einen jungen Nachfolger.
Knapp drei Wochen sind vergangen, seit eine regelrechte Institution in Calw weichen musste. Mit schwerem Gerät fällten Arbeiter am Morgen des 24. Novembers die alte Buche neben dem Georgenäum.
Etwas älter als 100 Jahre, so schätzt Jürgen Vogel vom Tiefbauamt der Stadt Calw, sei der Baum gewesen. Doch am Ende half alles nicht: Der Baum starb seit Jahren immer mehr ab, war von Pilzen befallen und hatte ein schwaches Wurzelwerk.
Ein Sicherheitsrisiko
Entsprechend stieg auch die Gefahr, dass Äste oder sogar der ganze Baum abbrechen könnten. Ein Sicherheitsrisiko.
Bereits im September hatte Calws Oberbürgermeister Florian Kling daher die schwere Entscheidung mitgeteilt – aber auch einen kleinen Trost ausgesprochen: Dass an selber Stelle ein neuer Baum gepflanzt werden soll. Das ist nun geschehen.
Seit Donnerstagmorgen in dieser Woche wächst erneut eine Buche neben dem Georgenäum in die Höhe. Im Vergleich zu vorher wirkt das Gewächs noch etwas zart. Angesichts des Altersunterschieds ist das aber kein Wunder. Der neue Baum ist 22 Jahre alt. Kommt er nach seinem Vorgänger, dürfte er noch das Ende dieses Jahrhunderts erleben.