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Altbausanierung Strengere Regeln

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Sparsame Kaminöfen erreichen die Energieeffizienzklasse A+. Foto: Lilli/stock.adobe.com/Verbraucherzentrale Bundesverband e.V./akz-o
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Sparsame Kaminöfen erreichen die Energieeffizienzklasse A+. Foto: Lilli/stock.adobe.com/Verbraucherzentrale Bundesverband e.V./akz-o

Ab dem 31. Dezember 2020 gelten strengere Feinstaubregeln. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale gibt Tipps, damit der Kaminofen weiterhin umweltschonend und energieeffizient genutzt werden kann.

Alte Kaminöfen geben neben wohliger Wärme auch eine erhebliche Menge Feinstaub ab. Neue Feuerstätten verbrennen effizienter als alte Kaminöfen. Somit sparen sie Brennholz und produzieren weniger Feinstaub. Öfen, die vor 1995 eingebaut wurden, müssen ab 2021 mit Feinstaubfiltern nachgerüstet, komplett ausgetauscht oder außer Betrieb genommen werden. Für ältere Anlagen gilt diese Vorgabe schon länger. Darüber hinaus können Gemeinden und Kommunen je nach Luftqualität Betriebsverbote für Feuerstätten aussprechen.

"Bei einer Neuanschaffung sollte auf eine gute Energieeffizienz geachtet werden", erläutert Stefan Materne, Energieexperte bei der Energieberatung der Verbraucherzentrale. Sparsame Kaminöfen erreichen die Energieeffizienzklasse A+. Die effizientesten Pelletöfen erreichen sogar A++.

Jeder Kaminofennutzer kann selbst für niedrigere Emissionen sorgen. Es empfiehlt sich, nur unbehandeltes Brennholz zu verwenden, das gut abgelagert und trocken ist. Von Vorteil ist es, nur geeignete Anzünder zu verwenden und auf sehr hohe Raumtemperaturen zu verzichten.

Wenn Holz als Brennstoff für eine komplette Heizanlage verwendet werden soll, eignen sich Holzpellets am besten, da sie erheblich weniger Feinstaubemissionen erzeugen. Außerdem werden Holzpellet-Anlagen mit bis zu 45 Prozent Zuschüssen gefördert. Mit Brennholz zu heizen ist häufig teurer als gedacht. Der Brennstoff ist zwar meist preiswerter als Erdgas oder Heizöl, aber Kamine und Öfen haben oft höhere Wärmeverluste, da sie den Brennstoff schlechter ausnutzen.

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