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Altbausanierung Dämmen lohnt sich

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Vor Beginn der Maßnahmen muss ein Energieberater beauftragt werden. Foto: hlc/Saint-Gobain Isover G+H AG
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Vor Beginn der Maßnahmen muss ein Energieberater beauftragt werden. Foto: hlc/Saint-Gobain Isover G+H AG

Im Zuge des neuen Klimaschutzplans hat die Bundesregierung erweiterte Fördermöglichkeiten für energetische Sanierungsmaßnahmen an Gebäuden beschlossen. So gibt es nun auch für Einzelmaßnahmen lohnende Unterstützung in Form von Zuschüssen oder steuerlicher Abschreibung.

Modernisierungswillige Eigentümer haben damit noch mehr gute Gründe, in die Bausubstanz zu investieren. Leistungsstarke Dämmsysteme sparen wertvolle Heizenergie und damit Nebenkosten. Der Wohnkomfort und die ganzjährige Behaglichkeit in den Räumen steigen, gleichzeitig werden Kohlenstoffdioxid-Emissionen reduziert und die Umwelt geschont.

Bauherren haben die Wahl: Pro Einzelmaßnahme, wie zum Beispiel die Dämmung des Daches oder der obersten Geschossdecke, werden bis zu 10 000 Euro Förderung gewährt. Die Steuer-Sparvariante empfiehlt sich bei größeren energetischen Sanierungsprojekten. Für Einzelmaßnahmen – auch mehrere – bis zu einer Investitionssumme von insgesamt 200 000 Euro können über einen Zeitraum von drei Jahren bis zu 40 000 Euro als Abzug von der Steuerschuld geltend gemacht werden.

Dämmstoffhersteller bieten zahlreiche Systeme zur Dämmung der Gebäudehülle, mit denen Eigentümer die neuen Fördermöglichkeiten optimal für sich nutzen können. So kann beispielsweise für eine Dachsanierung mit einem Dach ab einer Gesamtdicke von 240 Millimeter ein entsprechender Zuschuss beantragt werden. Für die Förderfähigkeit sorgen hier unter anderem hoch wärmedämmenden Dämmstoffe.

Auch Systeme für die Zwischen- und Untersparrendämmung sowie für einen Holzrahmenbau auf Basis von Kontur Holzbaufilze aus nachhaltiger Glaswolle sind als Einzelmaßnahme förderungswürdig. Wichtig dabei: Vor Maßnahmenbeginn muss ein Energieberater beauftragt und über ihn der entsprechende Antrag auf Förderung gestellt werden. Auch diese Vor-Ort-Beratung wird mit bis zu 1300 Euro bei Ein- und Zweifamilienhäusern und maximal 1700 Euro bei Wohnhäusern mit mindestens drei Wohneinheiten gefördert.

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