Geschunkelt und getanzt wurde beim Seniorennachmittag im katholischen Gemeindehaus.
Sehr gut besucht war der Städtische Seniorennachmittag im frühlingshaft dekorierten Gemeindehaus St. Peter und Paul. Auf den Tischen standen bunte Ranunkeln und auf jedem Platz lag ein von Brigitta Hippin gefertigtes Blatt beklebt mit Marienkäferchen. 600 der kleinen roten Käfer hat Hippin gefertigt.
Kaffee und Kuchen, liebevoll serviert von den fleißigen Helferinnen, dazu Musik und Gesang: Der Nachmittag kam bestens bei den Besuchern an. Im ersten Teil gab es Musik mit der Bonds Bigband unter der Leitung von Christian Leitherer. Die jungen Musiker im Alter von 11 bis 19 Jahren spielten bekannte Stücken aus dem Dschungelbuch, aus Sister Act, von den Beatles und mit Jazz Klassikern.
„Musik ist Trumpf“ mit René Winzer
Während der Umbauphase las Christel Stauß ein humorvolles Gedicht über das Altern. So mancher im Saal schmunzelte, denn erkannte sich in den Zeilen wieder. Dann hieß es „Musik ist Trumpf“ mit René Winzer und Christian Olivieri. Die beiden hatten ein sehr gutes Händchen bei der Auswahl ihrer Lieder. „Am Brunnen vor dem Tore“, „Du, du liegst mir im Herzen“ oder „Hoch auf dem gelben Wagen“, um nur einige Lieder zu nennen.
Die Gäste sangen aus voller Kehle mit, hin und wieder wurde geschunkelt und einige Paare wagten sich auf das Parkett. Oberbürgermeisterin Diana Stöcker stellte das Ergebnis der Weihnachtswunsch-Aktion vor, bei der immerhin 200 Senioren eine Freude gemacht werden konnte. Die drei Schwätzbänkle, die vom DRK in Zusammenarbeit mit der Stadt initiiert wurden, seien ebenfalls „eine tolle Geschichte“, stellte Stöcker fest. Dann gab es noch einen Ausblick auf die Veranstaltungen bei der Senioren-Sommer-Aktion.
Senioren-Sommer rückt schon näher
Ganz neu sei ein Bingo-Nachmittag, die Stadtrundfahrt werde wieder stattfinden und es werde wieder einen Ganztagesausflug geben. An letzterem sollen auch Menschen mit Behinderung teilnehmen können. Und noch etwas war neu an diesem Seniorennachmittag. Erstmals moderierte Nina Horch das Programm. Die junge Frau, die kurzfristig einspringen musste, machte ihre Sache mit natürlicher Lockerheit sehr gut. Am Ende durfte die Blumendekoration auf den Tischen mitgenommen werden und, wer wollte, bekam leckeren Kuchen für den Sonntagskaffee mit nach Hause.