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Alpirsbach Zur Orgel erklingt Mundharmonika

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Der Mundharmonikaspieler Fabrizio Giannuzzi aus Bergamo tritt in Alpirsbach auf. Foto: Pedruzzi Foto: Schwarzwälder Bote

"Orgel trifft Mundharmonika" lautet das Motto einer Matinee am Sonntag, 23. Juni, ab 11.15 Uhr in der Alpirsbacher Klosterkirche.

Alpirsbach. Zu hören sind bei der Orgelmatinee Werke von Johann Sebastian Bach, Astor Piazzolla und Guilio Caccini. Interpreten sind Kantorin Carmen Jauch an der Orgel und der Mundharmonikaspieler Fabrizio Giannuzzi.

Er spielt Mundharmonika, komponiert, erteilt Musikunterricht und schreibt Romane. Als virtuoser Mundharmonikaspieler lässt er seine eigenwilligen Impressionen sowohl solistisch als auch im Zusammenspiel mit Orgel und anderen Instrumenten erklingen. Er arbeitet mit vielen Künstlern bei musikalischen und literarischen Projekten zusammen. "Man macht neue Versuche, man glaubt fest dran, man bezweifelt und sucht! Ein Augenblick, Tasten in Bewegung, Pause, Finger, Atmen, ein Ton. Eine neue Melodie – aber es ist schon wieder weg, für immer", sagt Fabrizio Giannuzzi. Geboren und aufgewachsen ist er in Bergamo (Italien). Sein Roman "Il Signor S. Pellica" erschien 2008 im Münchener Kunst- und Textwerk Verlag.

Künstler als Pionier

"Ich sehe mich als Pionier, weil ich mich fest an die Regel der Suche unter der Tyrannei des Zweifels halte!", sagt Giannuzzi über sich.

Bei der Orgelmatinee in der Alpirsbacher Klosterkirche interagieren beide Musiker und halten eine Balance zwischen Improvisation und Interpretation, Dynamik und Spannung, Pausen und neuen Versuchen über bekannte klassische Themen. Carmen Jauch spielt mehrere Kompositionen von Fabrizio Giannuzzi in einem neuem Format: "Ein erweiterter Klang, Ausdruckskraft, Feierlichkeit, etwas, was nur eine Orgel mit Wohnsitz in einer Kirche und ihre Herrin anbieten können" (Giannuzzi).

Der Künstler ist der Meinung, "dass die Kunst des Schöpferischen ein Geschenk Gottes ist, in dem die Improvisation ein Augenblick der Annäherung an die Freiheit verkörpert. Diesen Moment erlebe ich als Kontrast zwischen mir, dem täglichen Leben und der Gewissheit, dass Freiheit und Ewigkeit die gleiche Bedeutung haben".  Der Eintritt zu der Matinee ist frei.

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