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Alpirsbach Stadt verlängert Vertrag mit der Flüchtlingsbeauftragten

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Alpirsbach. Die Stadt Alpirsbach verlängert den Vertrag mit der Flüchtlingsbeauftragten Katharina Kimmerle. Einstimmig beschloss der Gemeinderat, die Zusammenarbeit bis zum 30. September 2021 zu verlängern.

Zuvor hatte Kimmerle dargelegt, was sich in ihrem Bereich zuletzt getan hatte. Seit Oktober 2017 wird die Stelle vom Land gefördert, anfangs mit 20 000 Euro pro Jahr, ab dem vierten Jahr mit 12 500 Euro. Katharina Kimmerle ist die zentrale Ansprechpartnerin in der Stadt bei allen Fragen zur Integration und damit Kontaktperson für alle lokalen Akteuren die ehrenamtlichen Helfer sowie auf Landkreisebene. Sie wolle für Flüchtlinge, Bevölkerung und und von Unternehmen gleichermaßen da sein. Sie kümmere sich um Kindergartenplätze für Flüchtlingskinder, Unterstützung für Berufsschüler sowie Sprachkurse und helfe bei der Suche von Arbeitsplätzen. Auch das Thema Wohnen sei eine zentrale Aufgabe.

Alle Flüchtlinge mit Bleibeperspektive seien inzwischen in privat angemieteten Wohnungen untergebracht. Von den etwa 116 Flüchtlingen in Alpirsbach kommen 40 aus Syrien, 23 aus Afghanistan, 18 aus Nigeria, elf aus Gambia und die anderen aus Kamerun, Iran, Pakistan, Somalia und Russland. In der Gemeinschaftsunterkunft leben derzeit 29 Personen, darunter elf Kinder. Sie hätten keine längerfristige Bleibeperspektive.

Die meisten sind Syrer

Die Stadt hat seit 2017 als Integrationslastenausgleich bislang über 131 000 Euro erhalten, wobei der Ausgleich für 2019 noch ausstehe. Zum Abschluss zeigte sie Fotos von Intergrationsprojekten, etwa der Veranstaltung "Vom Flüchtling zum Bürger – Alpirsbacher Nachbarschaftsgespräche" mit 100 Teilnehmern. Dort sei es auch um Themen wie Nachhilfeunterricht für Grundschüler gegangen. Diese Veranstaltungen seien vom Land mit rund 11 000 Euro finanziert worden. Zusammen mit der Hochschule in Ludwigsburg sei ein Kurs für Flüchtlinge über den deutschen Rechtsstaat angeboten worden. An der Stadtputzete im April hätten 23 Flüchtlinge und ehrenamtliche Helfer des Arbeitskreises Asyl mitgeholfen.

Bürgermeister Michael E. Pfaff hob die Bedeutung der Arbeit von Katharina Kimmerle hervor. Auf Anfrage von Tabea Joos (FWV) erklärte Kimmerle, gefalle es Flüchtlingen mit Bleibeperspektive in Alpirsbach sehr gut, sie würden gerne bleiben wollen. Diese Rückmeldungen werden oft bei der Wohnungssuche vorgetragen. Schwierig sei es bei denen ohne Bleibeperspektive. Sie merken, dass sie nicht erwünscht sind und sind frustriert, so die Beauftragte.

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