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Alpirsbach Segensgebet und Weihwasser für die Orgel

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Ein harmonischer Anblick: Die neue Orgel auf ihrer Empore. Foto: Schwarzwälder Bote

Neue, harmonische Klänge erfüllen die Katholische Kirche Sankt Benedikt. Die neue Orgel wurde vom Weihbischof Johannes Kreidler feierlich mit einem Festgottesdienst eingeweiht.

Alpirsbach. Die alte Orgel, eine Späth-Orgel aus dem Jahre 1958, war störanfällig und von Gutachtern war empfohlen worden, nicht mehr in diese Orgel zu investieren. Empfohlen wurde ein Orgelneubau oder der Kauf einer qualitativ hochwertigen Orgel. Da ein Neukauf kostentechnisch nicht vertretbar war, wurde die Alternative gewählt.

Die alte Orgel konnte an einen Orgelbauer in der Slowakei vermittelt werden. Die neue Orgel war 1978 von der Orgelbauwerkstatt Hendriksen&Reitsma für eine Kirche in Holland gebaut worden, die allerdings 2018 geschlossen worden war und zum Kauf angeboten wurde. Der Abbau der alten Orgel begann am 5. Dezember 2019 und war am 27. Dezember abgeschlossen. Am 25. Mai diesen Jahres wurde die neue Orgel geliefert und bis zum 30. Mai auf der Empore aufgebaut. Allerdings machte die besondere Situation am Treppenaufgang einige Änderungen beim Aufbau erforderlich, sodass die Arbeiten am 12. Juni abgeschlossen werden konnten.

Etwa 30 Besucher überzeugen sich von neuen Klängen

Für den Organisten, Kirchenmusikdirektor Karl Echle, passt das neue Instrument sehr gut in das Gotteshaus – sowohl optisch als auch klanglich. Die Orgel mit ihren 15 Registern klinge im Raum sehr ausgewogen, erklärte er.

Diese harmonische Klangfülle konnten die etwa 30 Gottesdienstbesucher während dieses Festgottesdienstes hören und spendeten nach dem letzten Stück, "Die Kantate Nr. 29 von Johann Sebastian Bach – Wir danken dir", viel Applaus. Die etwa 30 Besucher hatten sich anmelden müssen und wurden dann, den Corona-Bestimmungen gemäß, mit entsprechenden Abständen auf die Bänke verteilt. Der Gottesdienst wurde von Weihbischof Johannes Kreidler, Pfarrer Anton Bock und dem Diakon Georg Lorleberg gehalten.

Der Kirchenchor unter der Leitung von Henry van Engen begleitete den Gottesdienst gesanglich von der Empore aus. Mit einem Segensgebet, Weihwasser und Weihrauch weihte der Bischof die Orgel. In seiner Predigt bedankte er sich beim Kirchengemeinderat und der Kirchenpflege für ihren Einsatz zur Anschaffung der Orgel. Für ihn ist die Musik der Orgel gerade in Corona-Zeiten sehr wichtig geworden.

"Wenn die Gemeinde nicht mitsingen darf, kann man mit der Orgelmusik die Seele baumeln lassen. Die Orgelmusik soll alle Sinne ansprechen und Körper und Seele zum Tönen bringen", sagte er. "Die geweihte Orgel soll unter dem Segen Gottes ihre Klänge so ins Spiel bringen, dass Freude, Leben, Hoffnung und die Gemeinschaft unter ihnen wachse." Weihbischof Kreidler freute sich darüber, dass er das erste Mal seit Beginn der Corona-Krise einen Gottesdienst mit Ministranten feiern konnte.

Der Weg vom Kauf bis zur Einweihung gestaltet sich mühsam

Diakon Georg Lorleberg schilderte den langen Weg bis zur Orgelweihe. Wie er sagte, ein verspätetes Geschenk der Kirchengemeinde zur Investitur von Pfarrer Anton Bock am 9. Februar. "Unsere Orgel, lange ersehnt, dringend gebraucht, gesucht, beantragt, wieder gesucht, wieder beantragt, viele Behörden beteiligt und schließlich gekauft. Dann über abgesperrte Wege getragen und mit Mundschutz aufgebaut und schließlich geweiht", ließ er die vergangenen Monate passieren. Er dankte den Gremien des Kirchengemeinderates und lobte den Einsatz der Beteiligten, die maßgeblich dazu beigetragen hatten, den Kauf erfolgreich abzuschließen.

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