Juniorwahl an der Werkreal- und Realschule Oberes Kinzigtal findet großes Interesse

Alpirsbach. In der Werkrealschule und Realschule Oberes Kinzigtal fand eine sogenannte "Juniorwahl" statt. Alle Schüler der Klassen 9 und 10 galten als wahlberechtigt. Im Vorfeld bestimmte jede Klasse zwei Wahlhelfer, die während der Wahl anderen Schülern die Stimmzettel aushändigten.

Zudem bekamen alle Schüler vor der Abstimmung eine Wahlbenachrichtigung, die sie ausfüllten und den Wahlhelfern zum Abhaken im Wählerverzeichnis übergaben. Die meisten Jugendlichen hatten auch einen Ausweis dabei, der den Wahlhelfern bei der Stimmabgabe vorzulegen war.

Bei der Abstimmung selbst gab es zwei Wahlkabinen und eine Wahlurne, in die die Schüler ihren Stimmzettel werfen konnten.

Organisiert und begleitet wurde die Wahl von den Lehren Walter Berz und Ellen Wagner. In vorangegangenen Unterrichtsstunden wurden die stark interessierten Schüler über Wahlablauf, Erst- und Zweitstimme und, mit Hilfe des Wahl-O-Mats, über die Wahlprogramme der Parteien informiert.

Die meisten Schüler wählten gerne und fanden es toll und spannend, einmal bei einer "richtigen" Wahl dabei zu sein. Die Stimmen wurden ausgezählt, und die Ergebnisse wurden bekanntgegeben.

Die Juniorwahl brachte in der Tendenz ähnliche Ergebnisse wie die Bundestagswahl. Die Ergebnisse der Juniorwahl findet man im Internet unter www.juniorwahl.de und kann sie mit den Resultaten anderer Schulen aus ganz Deutschland, die auch bei der Wahl mitgemacht haben, vergleichen.

Bei den Regionalwahlen im nächsten Jahr dürfen Jugendliche ab 16 Jahren wählen – auch ein Grund für die Lehrer, an der Werkreal- und Realschule Oberes Kinzigtal wieder eine Juniorwahl vorzunehmen.

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