Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Alpirsbach/Rottweil Predigerkirche: Entwarnung für Besucher

Von
Der Stuck am Chorbogen der Predigerkirche in Rottweil wurde in aufwendiger Detailarbeit restauriert. Foto: Benz

Alpirsbach/Rottweil. Einen spannenden Auftrag hatte die Restaurierungswerkstätte Benz aus Alpirsbach: Sie sanierte den Chorbogen der hochbarocken und weithin bekannten Predigerkirche in der Rottweiler Innenstadt neben dem Dominikaner-Museum.

In der von Vermögen und Bau, Amt Konstanz, betreuten und in den Jahren 1753 bis 1755 barockisierten Kirche lösten sich kleinere Stuckteile von der Decke und gefährdeten die Sicherheit der Besucher, wie die Restaurierungswerkstatt berichtet. Der Bereich umfasste den oberen Teil des großen Chorbogens, der reich stuckiert ist. Zwischen den beiden Wappen der Stadt Rottweil und des Dominikaner-Ordens thront ein imposanter Posaunen-Engel mit blattvergoldeten Partien.

Nach einer Begutachtung wurde die Ursache der Schäden und deren Umfang festgestellt. Als Notsicherung brachten Mitarbeiter der Werkstätte Benz am folgenden Tag Schutz-Netze an, sodass das 13 Meter hohe Turm-Gerüst schnell wieder ausgebaut werden und eine geplante Hochzeit ungestört stattfinden konnte. In Zusammenarbeit mit Claudia Baer-Schneider vom Amt für Denkmalpflege und Landeskonservator Andreas Menrad erstellte der Alpirsbacher Betrieb ein umfassendes Restaurierungs-Konzept. Im Januar wurde der komplette Chorbogen eingerüstet. Die Mitarbeiter begannen mit dem Hinterspritzen von Rissen und sich ablösenden Bereichen. Das Team um Kirchen-Malermeister und Stuck-Restaurator Rainer Benz mit den langjährigen Mitarbeitern Uli Pfau, Sabine Roth und Anja Rittmann sicherte daraufhin die gebrochenen Ornament-Stuckteile mit Edelstahl-Befestigungen und schloss die Risse und Fehlstellen mit Alabastergips. Mit mehrjährig gelagertem Sumpfkalk und historischen Pigmenten wurden die Reparatur-Stellen in mehrschichtiger Lasur-Technik eingepasst. Nach vierwöchiger Bauzeit wurde das Gerüst wieder von einer Spezial-Firma ausgebaut.

Der Auftrag gliedert sich in eine lange Reihe von Projekten in den Landkreisen Rottweil, Tuttlingen und Schwarzwald-Baar ein, wie zum Beispiel im Landgericht in Rottweil, im Kloster Kirchberg bei Sulz sowie in der Kirche und dem Pfarrhaus in Bad Dürrheim-Öfingen, bei denen die Restaurierungs-Werkstätte beratend und ausführend mitwirkte.

Ihre Redaktion vor Ort Freudenstadt

Ihre Redaktion vor Ort Rottweil

Armin Schulz

Fax: 0741 5318-50

Flirts & Singles

 
 
0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.