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Alpirsbach Positive Grundhaltung das A und O

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Thomas Gutmann engagiert sich gerne im Ehrenamt. Foto: Semenescu Foto: Schwarzwälder Bote

In seinem neuen Amt als Ortsvorsteher in Reinerzau setzt Thomas Gutmann auf eine positive Grundhaltung. Mehr Eigenverantwortung für den Ort und weniger Bürokratie stehen auf seiner Wunschliste.

Alpirsbach-Reinerzau. Schon einige Sitzungen sind vergangen, seitdem der neue Ortsvorsteher in Reinerzau sein Amt Ende Juli angetreten hat. Der heute 54-jährige Thomas Gutmann, der in Waldkirch geboren wurde, zog als Kind durch einen beruflichen Wechsel seines Vaters nach Alpirsbach und wohnt nun seit über 30 Jahren in Reinerzau. Gutmann ist Vater von drei erwachsenen Kindern.

Arbeit lässt sich gut mit dem neuem Amt vereinbaren

Im Jahr 1982 begann er seine Ausbildung bei der in Alpirsbach ansässigen Firma Mafac. Der Elektromeister leitet dort seit 2001 die Abteilung Customer Support. Die Arbeit lasse sich sehr gut mit dem neuen Amt vereinbaren, erzählt er bei einem Gespräch mit unserer Zeitung.

Als Mensch, der viel in Gesellschaft mit anderen ist und gerne mit anderen Menschen kommuniziert, falle es ihm nicht sonderlich schwer, im Beziehungsmanagement zu arbeiten. In seiner Freizeit treibt Gutmann viel Sport. Vor allem Schwimmen, Fahrrad- und Skifahren begeistern ihn.

Schon immer engagiere er sich gerne im Ehrenamt. So ist er seit einiger Zeit Vorstand der Dorfgemeinschaft Reinerzau. An Reinerzau schätze er besonders das idyllische Tal, so Gutmann. Es sei schön, wie sich die Menschen dort ehrenamtlich einsetzen, wie zum Beispiel in der Jugendarbeit der Kirche. Aber auch die Gebäude im Ort seien in einem tollen Zustand.

Der neue Ortsvorsteher gehört keiner Partei an. Er sei aber durch sein ehrenamtliches Engagement schon immer politisch interessiert, sagt Gutmann. Seine Motivation, das Amt des Ortsvorstehers anzutreten, sei besonders von seiner Begeisterung, Lösungsvorschläge zu entwickeln und zu diskutieren, geprägt. Hinzu kommen seine langjährige Berufserfahrung im Umgang mit Kunden und Kollegen. Diese persönlichen Erfahrungen will Gutmann mit in seine neue Aufgabe einbringen. "Ein gutes Beziehungsmanagement ist nur möglich, wenn man von vornherein eine positive Grundhaltung hat", sagt er. Das sei das A und O bei der Aufgabenbewältigung. Vieles hänge von der Grundeinstellung ab.

Neben seinem Engagement als Ortsvorsteher ist Gutmann Mitglied im Gemeinderat und dort auch in verschiedenen Ausschüssen tätig. Von großer Bedeutung ist für ihn, dass in der Kommunalpolitik alle Beteiligten gut miteinander kommunizieren. In dieser Hinsicht gebe es noch mehr Potenzial.

Seiner Meinung nach ist ein Teil der Problematik, dass zu viele Themen parallel bearbeitet werden. Die Kunst bestehe darin, den Spagat in den Ausschüssen des Gemeinderats zu schaffen, um die Kernthemen voranzutreiben. Zudem müsse man auch gut mit Kritik umgehen können und dürfe nicht alles zu persönlich nehmen, sagt er. Gutmann betont, er sei sehr zufrieden in seiner Fraktion "Zukunft für Alpirsbach" und freue sich weiterhin auf eine gute Zusammenarbeit.

Wenn man den neuen Ortsvorsteher nach seiner Ideenliste fragt, so will er sich unter anderem dafür einsetzten, dass das Feuerwehrhaus neu gestrichen wird und der Sport- und Skilift in Reinerzau erhalten bleibt. Auf der Agenda bei den Sitzungen steht laut Gutmann auch die Stadtentwicklung in Alpirsbach. Das bedeute, man wolle im Ort auch mehr für Gebäude und Schulen tun. Zudem stehe der Erhalt des Schwimmbads auf der Agenda. Damit verbunden seien natürlich Investitionen, erklärt Gutmann. Sein Ziel sei es, dass die Ortsteile Alpirsbachs mehr Eigenverantwortung bekommen.

Gutmann betont: "Die Orte brauchen Rückendeckung, um viele Dinge selbst entscheiden zu können." Es dauere zum Beispiel aufgrund der Bürokratie viel länger, bis notwendige Arbeiten – wie zum Beispiel das Mähen auf dem Friedhofs – umgesetzt werden. Deshalb sei für ihn der Abbau von Bürokratie wichtig. Er stehe für eine zielorientierte Umsetzung der anfallenden Projekte.

Für die Zukunft wünscht sich Gutmann mit allen einen guten und respektvollen Umgang. Sowohl Motivation als auch Kommunikation seien die Hebel für eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Denn das seien Beiträge, die jeder miteinbringen könne.

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