Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Alpirsbach Neue Arbeitsweisen für die Zukunft

Von

Alpirsbach. Maschinenhersteller Mafac stellt sich auf ein länger anhaltendes Infektionsgeschehen und die damit verbundenen Herausforderungen ein. "Die Situation der letzten Monate hat uns gezeigt, dass wir ein hohes Maß an Flexibilität gewährleisten müssen, um unsere Leistungen stabil zu halten. Wir haben den gesamten Serviceprozess an die veränderte Lage angepasst", meint Thomas Gutmann, Kundendienst-Leiter bei Mafac. Hierfür wurden die Fernarbeitsmodelle weiter ausgebaut, um verstärkt im Homeoffice und per Fernanalyse arbeiten zu können.

Gutmann hält es für wichtig, der Coronastarre ein agiles Projektmanagement entgegenzusetzen und sich mit der langanhaltenden Pandemiesituation zu arrangieren. "Dabei ist viel möglich und mit etwas Kreativität findet sich für alles eine Lösung." Vor allem den Bereich digitale Kundenschnittstelle nutzt das Unternehmen nun stärker. Das heißt, mit der zunehmend digitalen Anbindung der Maschinen soll der externe Zugriff nicht nur im Ausland, sondern auch im nationalen Markt Fernwartungen und Beobachtungen ermöglichen. "Wir setzen weiter auf den persönlichen Kontakt. Digitale Kanäle werden künftig dennoch wichtig sein, um während der Pandemie zuverlässig arbeiten zu können."

Auch erfolgen Arbeitsabläufe und Entscheidungsprozesse nun dezentral, um auf plötzliche Änderungen schnell reagieren zu können. Wichtig dabei sei kurzfristiger zu denken und zu entscheiden. Eine engmaschige Überprüfung der Vorgehens­weisen stellt sicher, dass sie rechtzeitig an die aktuelle Situation angepasst werden. Gutmann ist es auch wichtig, Bürokratien zu reduzieren und nach "gesundem Menschenverstand" zu handeln. Auch eine transpa­rente und zugleich detailliertere Kommunikation mit Kollegen und den Kunden seien für ein schnelles Reaktionsvermögen unabdingbar. "Jeder ist gefordert, noch mehr über den Tellerrand zu schauen. Dazu gehört auch, sich gegenseitig zu motivieren."

Auslandseinsatz unter Pandemiebedingungen

Besonderes Engagement habe sein Kollege Sebastian Petzold erbracht, der sich während des Lockdowns zu einem kurzfristigen Einsatz in Mexiko bereit erklärte. Dort reiste er zu einem Automobilzulieferer in den Bundesstaat Guanajuato, wo er sich zehn Tage lang unter Einhaltung strenger Hygienevorgaben um die Inbetriebnahme von Spritzreinigungsmaschinen kümmerte. Er ist gesund und coronafrei von seinem Auslandseinsatz zurückgekehrt.

Artikel bewerten
2
loading

Top 5

0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.