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Alpirsbach Mobilfunkvorsorgekonzept für Reutin und Peterzell

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Alpirsbach. Für Reutin und Peterzell wird ein fallbezogenes Mobilfunkvorsorgekonzept in Auftrag gegeben. Einstimmig sprach sich der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung für das Konzept aus.

Weiterhin beschloss das Gremium mehrheitlich, zum Angebotspreis von 8746 Euro das Gutachten bei einem Anbieter in Auftrag zu geben. "Wir möchten mit dem Immissionsgutachten erreichen, dass es zur geringsten Belastung der Bevölkerung kommt", sagte Bürgermeister Michael Pfaff.

Hintergrund war die Anfrage der Telekom, aufgrund des steigenden Mobilfunkverkehrs eine Mobilfunkstation in den betreffenden Teilorten neu zu installieren. Durch das Gutachten soll eine schonende und effizient versorgende Mobilfunk-Station in Alpirsbach ermöglicht werden, gleichzeitig sollen Standortalternativen unabhängig betrachtet werden. Zahlreiche Kommunen hätten durch die Einschaltung eines Gutachters positive Erfahrungen sammeln können, heißt es in der Sitzungsvorlage. "Die Verwaltung schlägt vor, dass von der Stadt Alpirsbach keine Standortvorschläge gemacht werden, sondern der Gutachter städtische Grundstücke im Suchkreis sowie in der Umgebung auf Grundlage seiner Erfahrungen einbeziehen soll", so die Stadtverwaltung.

Für einen möglichen Mobilfunkstandort in Reinerzau habe es bereits umfangreiche Abstimmungen zwischen der Telekom und dem Ortschaftsrat gegeben. Gemeinderat Michael Fischer (SPD/Grüne) bemängelte allgemein die Fülle an Informationen über die Tageordnungspunkte, die den Räten kurzfristig zur Verfügung gestellt wurden. "Es sind über 800 Seiten Material, ich sehe nicht, wie man da zu einer vernünftigen Entscheidung kommen kann", kritisierte Fischer. "Es wurde alles schon vorberaten, und es obliegt dem Gemeinderat, ob ein Punkt vertagt werden soll", so Bürgermeister Pfaff. Fischer fragte auch nach der Berücksichtigung des Gutachtens durch die Telekom. "Rechtssicherheit gibt es nicht, aber die Telekom hat signalisiert, es zu berücksichtigen", so Pfaff.

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