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Alpirsbach Mit dem Fuchs durch die Musikgeschichte

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Das Alpirsbacher Blockflötenensemble trat im Bruderraum des Klosters auf. Foto: Bidermann-Hoppart Foto: Schwarzwälder Bote

Alpirsbach. Zu einer Matinee hatte das Alpirsbacher Blockflötenensemble in den Bruderraum des Alpirsbacher Klosters eingeladen, und rund 70 Zuhörer waren gekommen.

Die Musikerinnen präsentierten die Vielfalt und Unterschiedlichkeit von Holzblasinstrumenten. Die Bandbreite reichte von der kleinen, 25 Zentimeter langen Sopraninoflöte bis zur zwei Meter großen Subbassflöte.

Passend zum Sonntag begann das Konzert mit Paul Ernst Ruppels "Cantate Domino", einem Kanon zu drei Stimmen. Nach Marco Ucellinis "Sonate 11 à 4" und Giovanni Gabrielis "Canzon prima La Spiritata" spielte das Ensemble die Sinfonie Nr. 1 Opus 2 von William Boyce. Getrud Heinzel, die Leiterin des Ensembles, wusste zu berichten, dass dieses Stück auch bei der Hochzeit von Harry und Meghan gespielt worden sei – genau vor einem Jahr. Mit einigen Stücken aus Camillo Wanauseks zehn Miniaturen für vier Flöten – Intrada (chinesische Spieluhr), böhmische Polka und Tarantella – wagte sich das Ensemble an ein modernes Stück mit leicht schrägen Tönen.

Einsatz bei vielen Anlässen

Mit Arcangelo Corellis Quartett F-Dur, bestehend aus Preludio, Allemanda, Sarabanda, Gavotta und Giga, ging es in den Barock. Hier konnte die Sopraninoflöte mit ihren hellen klaren Tönen überzeugen. In einer kurzen Pause dankte Axel Kohler, Laienvorsitzender des evangelischen Kirchengemeinderats, dem Ensemble für die Matinee, aber auch für den Einsatz in der Gemeinde bei Gottesdiensten, Konzerten und anderen Anlässen. Das Ensemble verglich er mit einem Brillanten, der durch den Schliff erst seine Ausstrahlung bekomme. Hier werde gearbeitet, an der Musik und dem eigenen Können geschliffen. Als letztes Stück erwartete die Gäste "Der Fuchs wird mit der gestohlenen Gans durch die Musikgeschichte gehetzt" von Adam Gottron. In ihm findet sich die klassische Grundmelodie von "Fuchs, du hast die Gans gestohlen" in vielen Werken aus vielen Zeiten wieder, wie in "Delphinischer Gesang", "Schottischer Duddelsackpfeifer", dem Largo von Georg Friedrich Händel, einer Fughetta von Johann Sebastian Bach, einem Allegretto von Joseph Haydn, einem Larghetto von Wolfgang Amadeus Mozart, einem Chorlied von Felix Mendelssohn Bartholdy, im "Tristan" von Richard Wagner und nicht zuletzt in einem königlich-preußischen Armeemarsch.

Mit diesem gekonnt vorgetragenen Streifzug durch die Musikgeschichte wollte das Ensemble eigentlich das Konzert beenden, aber die Zuschauer klatschten um eine Zugabe und bekamen sie auch.

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