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Alpirsbach Krimi spielt auf dem Jakobsweg

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Arnold Hirsemann (links) von der Alpirsbacher Brauwelt überreicht bei der kulinarischen Lesung in Alpirsbach Autor Herbert Noack ein Geschenk. Foto: Altendorf-Jehle Foto: Schwarzwälder Bote

Alpirsbach. "Der Jakobsweg ist kein Albtraum. Sie können ihn getrost erwandern und viele schöne Dinge erleben", sagte Herbert Noack schmunzelnd am Ende der Lesung aus seiner Krimi-Trilogie "Albtraum Jakobsweg" bei einer kulinarischen Lesung in Alpirsbach. Zuvor hatte er das Gegenteil behauptet. Musste er auch, denn bei seinen Büchern handelt es sich um Krimis mit Gänsehautcharakter.

Die Brauwelt der Alpirsbacher Klosterbräu hatte in den Schalander der Brauerei eingeladen, und Dieter Schäfer von der "Linde" in Peterzell sorgte für den kulinarischen Teil dieser etwas anderen Wanderung auf dem Jakobsweg. Als Vorspeise gab es einen feurigen Rindfleischsalat, dann, ganz wie in Herbergsbetrieben oft üblich, einen deftigen Bohneneintopf mit Würstchen und zum Schluss eine Vanillecreme mit Früchten vom Wegesrand.

Herbert Noack wurde 1961 in Bautzen geboren. Er ist leidenschaftlicher Jakobspilger und liebte bereits in jungen Jahren das Schreiben. Die Ideen zu seinen Krimis kamen Noack auf dem Jakobsweg, den er zusammen mit seiner Frau seit 2002 in Etappen zurücklegte.

2014 erschien der erste Teil der Krimi-Trilogie "Albtraum Jakobsweg". Im September vollendete er nach 15 Jahren den Jakobsweg. Fast zeitgleich erschien der zweite Teil der Buchreihe "Mord auf der Via Podiensis".

Noack hatte für den Abend auch Fotos mitgebracht und zeigte sie auf einer großen Leinwand – viele Bilder von den baulichen Sehenswürdigkeiten an der Strecke, aber auch düstere Aufnahmen, passend zum Krimi.

Noack ist ein "Leutebeobachter", der seine Ansichten über sie zu Papier bringt. An seinen Schilderungen merkt man sofort den erfahrenen Pilgerwanderer, der wohl schon alles auf dieser Strecke erlebt hat, von schmerzenden Beinen und Füßen über freundliche Herbergsleute bis zu Abzockern. Es geht um gutes bis ungenießbares Essen, Massenlager und gemütliche Unterkünfte, Ehekrisen und nervende Wegstreckenbegleiter, die meinen, einem alles erzählen zu müssen. Diesen reichen Erfahrungsschatz hat der Autor geschickt in eine kriminalistische Handlung eingewoben.

"Ein spannender und diesmal mit Bildern ausgeschmückter Abend. Vielleicht werde ich mich auch mal auf den Jakobsweg machen – in 15 Jahren." Mit diesen Worten dankte Arnold Hirsemann, der Ausrichter des Abends, dem Autor und überreichte Herbert Noack einen Geschenkkorb mit Alpirsbacher Spezialitäten.

 
 

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