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Alpirsbach Kater von Schuss aus Luftgewehr getroffen

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Wer hat auf Kater Jerry angelegt? (Symbolbild) Foto: dpa

Alpirsbach - Legt ein Luftgewehrschütze in Alpirsbach auf Katzen an? Was dem Kater von Sandra Wößner passiert ist, legt diesen Schluss nahe.

Am vergangenen Sonntag, berichtet Wößner, sei es "Jerry" plötzlich sehr schlecht gegangen. Der acht Jahre alte Kater habe angefangen zu hecheln, offenbar bekam er kaum noch Luft.

Jerry lebte da nicht mehr bei Sandra Wößner, sondern bei ihren Eltern. Vor gut drei Monaten war der Vierbeiner umgezogen. Sandra Wößners Eltern trauerten zu dieser Zeit um ihre kürzlich verstorbene Katze, Jerry um seinen Bruder. "Tom", so berichtet Wößner, sei vor etwa fünf Monaten spurlos verschwunden. Jerrys Umsiedlung sollte allen Beteiligten über den Verlust hinweghelfen.

Als Jerry nach Luft schnappte, reagierten Sandra Wößners Eltern sofort, fuhren mit dem Kater in eine Tierarztpraxis in Wolfach. "Meine Eltern", erzählt Wößner, "dachten, er stirbt noch im Auto". Zwischenzeitlich ist Jerry nicht nur über dem Berg, sondern durfte auch wieder nach Hause.

Röntgenbild zeigt Projektil

Doch der Notfallbesuch beim Tierarzt förderte etwas zutage, mit dem niemand gerechnet hatte. Auf dem Röntgenbild deutlich zu erkennen: In Jerrys Körper steckt ein Luftgewehrprojektil. Das Geschoss sei an einer Rippe abgeprallt, bestätigt der behandelnde Tierarzt. Es gebe keine frische Wunde, das Ganze müsse schon länger zurückliegen. Wie lange genau, lasse sich nicht feststellen. Mit Jerrys aktueller Erkrankung habe das Projektil nichts zu tun.

Sandra Wößner ist fassungslos. "Das muss passiert sein, als Jerry noch bei uns gelebt hat." Angemerkt habe man dem Kater die Verletzung nicht, er habe an der betroffenen Stelle lediglich etwas sensibler auf Berührungen reagiert. "Aber wir wären nie im Leben auf die Idee gekommen, dass da ein Projektil drinsteckt", meint Wößner.

In der Tierarztpraxis in Wolfach kennt man solche Fälle. "Das gibt es leider immer wieder", bedauert der Tierarzt. Offenbar versuchten einige Zeitgenossen, die Vierbeiner so aus ihren Gärten zu verscheuchen. "Eine völlig sinnlose Sache." Eine Katze bringe den Schuss nicht in Verbindung mit dem Ort, an dem ihr das passiert sei. Folglich werde sie diesen künftig auch nicht meiden. "Das hat keinerlei erzieherischen Effekt", stellt der Tierarzt klar.  

Dass einer ihrer Nachbarn hinter dem Schuss steckt, schließt Sandra Wößner allerdings aus. Keiner habe etwas gegen den Kater gehabt. "Ich kann mir einfach nicht vorstellen, wer das getan hat."

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