2021 sollen 6700 Festmeter Holz um Alpirsbach eingeschlagen werden. Symbolfoto: Strohmeier Foto: Schwarzwälder Bote

Forst: Waldhaushalt für 2021 ist beschlossen

Alpirsbach. Den Verwaltungshaushaltsvollzug für das Jahr 2019 und den Wald-Bewirtschaftungsplan für das Haushaltsjahr 2021 stellten Fabian Kiefer und Armin Lohmeyer vom Kreisforstamt in der jüngsten Gemeinderatssitzung in Alpirsbach vor.

Das Haushaltsjahr 2019 schloss mit einem leichten Gewinn von guten 30 000 Euro ab, so Kiefer. Die zufällige Nutzung, also Sturm- oder Käferholz, habe sich in den letzten Jahren deutlich verändert. So wurden 2018 planmäßig 7700 Festmeter eingeschlagen und 1800 Festmeter waren zufällige Nutzung. Die Veränderung machte sich im Jahr 2020 bemerkbar. Hier waren nur 1729 Festmeter planmäßig und 5100 Festmeter zufällig.

Da für das Holz 2019 noch ein Preis von 50 Euro pro Festmeter erreicht wurde, ergab sich der Gewinn.

Die Holzmarktlage im Jahr 2021, so Kiefer, sei sicherlich noch von Schadholz mit Trockenschäden und Käferholz geprägt, das schnell aufgearbeitet werden müsse. "Unser Ziel ist es, die Waldqualität nachhaltig zu fördern und die Waldstabilität zu erhöhen."

2021 Überschuss von 43 000 Euro erwartet

Im kommenden Jahr sollten 6700 Festmeter eingeschlagen werden, wie er erklärte. Davon seien schätzungsweise 1600 Festmeter zufällige Nutzung. Er rechnet mit einem durchschnittlichen Erlös von 50 Euro pro Festmeter. "Wenn der Holzmarkt es zulässt, sollte man Holz einschlagen, sich ansonsten aber zurückhalten", regte er an. Er rechne mit einem Überschuss von etwas mehr als 43 000 Euro.

Joachim Hermann fragte zum Thema Fichte nach. Er wollte wissen, ob durch den Klimawandel mehr Tannen gepflanzt werden sollten. Dazu sagte Fabian Kiefer: "Fichten wird es weiter im Wald geben, aber nicht mehr so dominant. Im Stadtwald sieht es recht gut aus mit entsprechender Naturverjüngung."

Der Waldhaushalt 2021 wurde vom Gremium einstimmig angenommen.

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