Beim Fassanstich (von links): Heide Berger, Hopfenkönigin aus Spalt, Regina Faltermeier, Hopfenprinzessin aus der Hallertau, Landrat a. D. Peter Dombrowsky, Brauereichef Carl Glauner und Bürgermeister Reiner Ullrich Foto: Altendorf-Jehle

Hopfenfest in Alpirsbach erweist sich als Besuchermagnet. "Grünes Gold" präsentiert sich.

Alpirsbach - Besseres Wetter hätten sich die Brauer in Alpirsbach nicht wünschen können. War es beim Fassanstich noch so heiß, dass nur wenige Besucher zum Hopfenfest gekommen waren, so wurden es umso mehr, je später der Abend wurde.

Als der Alpirsbacher Heißluftballon direkt über der Brauerei schwebte und die Insassen von oben auf das bunte Treiben zwischen Klostermauern und Brauerei blickten, waren so viele Musik- und Bierliebhaber nach Alpirsbach gekommen, dass es beim Veranstalter nur glückliche Gesichter gab. Bürgermeister Reiner Ullrich zapfte das erste Fass Bier an.

Hopfenkönigin Heide Berger aus Spalt und Hopfenprinzessin Regina Faltermeier aus der Hallertau präsentierten ihr "grünes Gold" und informierten die Besucher rund um den Hopfen.

Die Musiker, wie die Hergolshäuser Musikanten oder der Musikverein Egenhausen, waren top in Form, legten Trompeten- und Alphornsoli hin, wie der Musikverein Stetten-Haigerloch, begeisterten durch ihren Witz wie die Gruppe Wendrsonn, oder fetzten ihre heißen Rhythmen, wie die Bigband BBC74. Bier wurde getrunken oder – wie bei den Bierproben im Hopfengarten – geradezu zelebriert.

Mittlerweile ist das Hopfenfest auch zu einer Veranstaltung des Sehens und Gesehenwerdens geworden. Alles, was Rang und Namen in Alpirsbach hat, schaut vorbei, aber auch aus umliegenden Gemeinden waren Gruppen angereist, um den schönen Sommerabend in Biergartenatmopshäre zu feiern.

Seit 2002 – damals noch als Blasmusikfestival – gibt es diese Großveranstaltung der Alpirsbacher Klosterbrauerei regelmäßig.

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