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Alpirsbach Für Sanierung gibt es viele Ideen

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Betreiber Kapitoschka Koslowski (Zweiter von links), Bürgermeister Michael Pfaff, Hans-Jörg Meier, Sandra Bühler vom Bauamt und Stefan Hauer vom DLRG (weiter von links) im Kreis von Gemeinderäten und Vorstandsmitgliedern des Fördervereins bei der Diskussionsrunde im Pavillon. Foto: Hering Foto: Schwarzwälder Bote

Um die Zukunft des Freibads Alpirsbach ging es bei einer Tagung des Arbeitskreises Freibad Alpirsbach auf dem Freibadgelände.

Alpirsbach. Die Sanierung des Freibads war Thema einer Sitzung, zu der sich im Freibad Bürgermeister Michael Pfaff, vom Stadtbauamt Petra Bühler, der Arbeitskreis Freibad mit den Stadträten Joachim Hermann, Hans Frick, Axel Ebner und Hans-Dieter Rehm, der Betreiber Kapitoschka Koslowski, vom DLRG Stefan Hauer, Vertreter des Fördervereins Freibad Alpirsbach sowie vom Ingenieurbüro Hunziker-Betatech Hans-Jörg Meier trafen.

Bei der Sitzung ging es auch darum, in welcher Form die Sanierung umgesetzt werden kann und welche Möglichkeiten es gibt, heißt es in einer Mitteilung des Fördervereins. Der bereits bei einer Gemeinderatsitzung genannte Kostenrahmen bewegt sich bei rund einer Million Euro.

Gebaut werden soll in Sachen Barrierefreiheit eine Rampe ins Becken, um auch Personen mit eingeschränkter Beweglichkeit den Zugang zu ermöglichen. In die Sanierung einbezogen werden sollen auch der WC-, Dusch- und Umkleidebereich. Wobei vom Förderverein bei der Renovierung dieser Räume teilweise schon einiges umgesetzt worden ist. Eine veränderte Abtrennung zwischen Schwimmer- und Nichtschwimmerbereich mit einem breiten Sockel schlug Hans-Jörg Meier vor.

Die Sanierung umfasst sowohl den Beckenbereich mit Folie als auch den Beckenkopf. Eine weitere Alternative wurde bei der Rutschbahn angedacht. Diese könnte in ein separates Becken in der kleinen Liegewiese gebaut werden. Die Fläche zwischen Wasserpilz und Rutschbahn könnte durch das Zurücksetzen der Hecken mit verschiedenen Gestaltungsmöglichkeiten – zum Beispiel Holzliegen – als Liegeweise attraktiv gestaltet werden. Eine weitere Möglichkeit wäre der Bau einer kleinen Kneippanlage im Umfeld der unteren Hütte.

Auch die Umgestaltung des Kinderplanschbeckens wurde diskutiert, wobei ein zweistufiges Becken am jetzigen Standort in die Planung einfließen soll. Die Erneuerung der Technik, insbesondere der Filteranlage sowie eine neue Wasserversorgung des Kinderplanschbeckens sollen ebenfalls berücksichtigt werden. Auch die Kalkulation der Kosten für eine Abdeckung des Beckens mit einer Folie, um die Abkühlung des Wassers in der Nacht zu verringern, ist vorgesehen.

Bei der anschließenden Diskussionsrunde im Pavillon wurden viele Vorschläge eingebracht, die jedoch teilweise an zu hohen Kosten vorerst scheitern – wie zum Beispiel ein Kassenautomatensystem.

Bei der Gemeinderatssitzung am Dienstag, 17. September, wird Hans-Jörg Meier sein Konzept mit verschiedenen Alternativen vorstellen, die Grundlage für Förderanträge sein sollen. Sollte die Sanierung beschlossen werden, wird vom Förderverein auch die Neugestaltung des Kioskbereichs in Angriff genommen. Der Förderverein hat bisher nicht nur rund 50 000 Euro in die Sanierung – unter anderem für die Absorberanlage und Duschabtrennungen – gesteckt, sondern auch die Stadt mit bislang 25 000 Euro für den Unterhalt des Freibads unterstützt. Von der Firma "hansgrohe" wurden neue Duscharmaturen im Wert von 16 000 Euro gespendet.

Verein kämpft weiter um Fortbestand

"Wir kämpfen auch weiter um den Fortbestand unseres Freibads und sind dabei auch auf Unterstützung und Mitgliedschaften angewiesen", so Vereinsvorsitzender Werner Hering. Die nächste Veranstaltung im Freibad ist am Donnerstag, 29. August. An diesem Tag ist freier Eintritt. Zwischen 10 und 15 Uhr gibt es ein Rahmenprogramm, und es wird Eis spendiert.

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