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Alpirsbach Eine Gemeinde am Neuanfang

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Die neue Kirchengemeinde steckt noch in den Kinderschuhen, doch Pläne und Ideen gibt es bereits: Seit 1. Dezember sind die Gemeinden Peterzell und Betzweiler Teil der selben Verbundgemeinde.

Alpirsbach-Peterzell. Sascha Michalak ist der stolze Pfarrer einer Gemeinde, wie sie es erst seit wenigen Monaten gibt: die evangelische Verbundkirchengemeinde Betzweiler-Peterzell. Einst nur für die 600 Gemeindemitglieder der Kirchengemeinde Peterzell-Römlinsdorf zuständig, übernahm Michalak mit der Fusion mit der Gemeinde Betzweiler-Wälde die Verantwortung über 1000 weitere Kirchgänger. Damit ist Michalak letztlich für die Gotteshäuser in Betzweiler, Peterzell, Wälde und Römlinsdorf zuständig.

Die neue Verbundgemeinde Betzweiler-Peterzell steckt noch in den Kinderschuhen. Aktuell sei die Verbundkirchengemeinderatssitzung noch die einzige Veranstaltung, an der beide Gemeinden teilhaben. "Ideen stehen bereits einige im Raum", versichert Michalak. "Aber vieles muss erst noch im Kirchengemeinderat besprochen werden". So müssten beispielsweise die Jugendarbeit oder eventuelle Veranstaltungen für das Jahr 2020 erst noch gemeinsam organisiert und geplant werden.

So wurde die Verwaltung von Peterzell nach Betzweiler verlegt. Dort wurden die Öffnungszeiten erweitert, um dem erhöhten Zulauf gerecht zu werden. "Es steht zudem momentan die Idee im Raum, die beiden Gemeindebriefe zu einem zusammenzulegen", erzählt Michalak. Fest stehe das allerdings noch nicht. Aber auch das Schaffen neuer Kontakte für gemeinsame Projekte gehört zu Michalaks Aufgabenbereich.

Verbundenheit spürbar

Was bereits fest steht, ist der Plan für die anstehenden Gottesdienste. In der Planung der Andachten ist die Verbundenheit der Gemeinden bereits spürbar. So wird stets darauf geachtet, dass die Gottesdienste in den vier Kirchen der Gemeinden niemals zeitgleich stattfinden. "Nicht zuletzt deswegen, weil ich nicht an mehreren Orten gleichzeitig sein kann. Diese Fähigkeit wird einem erst als Bischoff zuteil", scherzt Michalak im Gespräch mit unserer Zeitung.

"Schön finde ich zu sehen, wenn Gemeindemitglieder der einen Gemeinde an den Gottesdiensten der anderen Gemeinde teilnehmen", erzählt Michalak. Dies sei ein Zeichen dafür, dass die Fusion angenommen wird. Doch das bisher schönste Erlebnis in der neuen Gemeinde war für ihn der gemeinsame Weihnachtsgottesdienst.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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