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Alpirsbach Dreijährige Vakanz ist nun zu Ende

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Pfarrer Anton Bock im Gemeinderaum Benedetto im Gespräch mit Rosa und Peter Dombrowsky. Foto: Schwarzwälder Bote

Viele Besucher nahmen an der ersten Eucharistiefeier des neuen Pfarrers der katholischen Seelsorgeeinheit Freudenstadt/Alpirsbach, Anton Bock, in Alpirsbach teil und bereiteten ihm ein herzliches Willkommen.

Alpirsbach. Musikalisch begleitet wurde der Gottesdienst vom Kirchenchor und der Schola. Pfarrer Anton Bock und Diakon Georg Lorleberg zogen mit dem Kirchenchor und den Ministranten in die Kirche zum Altar ein.

Zunächst sprach Marc Wesle ein Grußwort. Er begrüßte unter den Gästen auch Bürgermeister Michael Pfaff, den evangelischen Pfarrer Horst Schmelzle und von der neuapostolischen Gemeinde Achim Armbruster.

Marc Wesle brachte in seinem Grußwort den Dank der katholischen Kirchengemeinde zum Ausdruck, nach drei Jahren der Vakanz wieder einen Pfarrer in der Seelsorgeeinheit zu haben, und hieß Bock herzlich willkommen. Wesle ging auch auf die Aufgaben des Pfarrers ein und betonte, dass sich die Gemeinde auf die Zusammenarbeit freue.

Bock dankte für die aufmunternden Worte und die herzliche Aufnahme. In seiner Predigt beschrieb er Situationen aus dem Alltag als Beispiele. Da ging es unter anderem um den Satz "Du könntest besser sein, wenn du dich mehr anstrengen würdest". Dies könne sicherlich auch für die Kirche gelten. Er betonte aber auch, dass Leistung und Anstrengung kein Automatismus für Erfolg seien.

Kirchengemeinderäte stellten im Anschluss an die Predigt die verschiedenen Aktivitäten vor. Die Themen reichten von der geplanten Renovierung der Kirche über Kindergarten und Seniorenbetreuung bis zu Menschen in Not. Auch das gemeinsame Engagement mit der evangelischen und der neuapostolischen Kirchengemeinde wurde angesprochen.

Bei den Grußworten nach der Eucharistiefeier machte Bürgermeister Pfaff den Anfang. Er freue sich auf die weitere Zusammenarbeit zwischen der politischen und kirchlichen Gemeinde, zum Segen der Gemeindemitglieder, so Pfaff. "Sie haben als neuer Pfarrer dieser Seelsorgeeinheit eine große Aufgabe übernommen. Sie müssen nicht nur Moderator, sondern auch Kommunikator und Manager sein, also eine anspruchsvolle Aufgabe", sagte der Bürgermeister.

Auch der evangelische Pfarrer Horst Schmelzle freute sich, Anton Bock als neuen Pfarrer der Seelsorgeeinheit begrüßen zu können. "Sie sind nicht nur Pfarrer, sondern auch Gärtner, sie arbeiten im Garten Gottes. Man hat also den Bock zum Gärtner gemacht", sagte er unter dem Gelächter der Kirchengemeinde.

Er hob auf den traditionsreichen Ort Alpirsbach ab und betonte dabei auch die ökumenische Herausforderung. Als Gastgeschenk hatte er unter anderem einen Dachziegel vom Kloster dabei und etwas Süßes, ein Glas Honig.

Das abschließende Grußwort sprach Achim Bergmann, der die Glück- und Segenswünsche der neuapostolischen Gemeinde überbrachte. Der Leitspruch seiner Priesterweihe – "Hab’ Vertrauen" – – werde Bock sicherlich Kraft schenken für diese neue Aufgabe. Er freue sich, so Bergmann, dass der neue Pfarrer der Ökumene positiv gegenüberstehe. Er hoffe, dass die in den vergangenen Monaten von Diakon Georg Lorleberg angeregten glaubensstärkenden Gespräche mit der neuapostolischen Gemeinde Unterstützung finden und fortgesetzt werden können, fuhr er fort. Als Gruß seiner Gemeinde übergab er ein Präsent mit Spezialitäten aus der Region, mit echtem "Bock-Bier" wie er betonte. Anton Bock dankte für die herzliche Aufnahme. Ein besonderer Dank ging an den Kirchenchor und die Schola für die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes.

Bocks Einladung in den Gemeinderaum Benedetto zu Getränken, einem kleinen Imbiss sowie zu persönlichen Gesprächen folgten viele Gottesdienstbesucher. Dort übergab Marc Wesle als zweiter Vorsitzender des Kirchengemeinderats einen Geschenkkorb mit hiesigen Spezialitäten und einer Schürze für den Hobbykoch.

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