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Alpirsbach Denkmalgeschütztes Gebäude ist gerettet

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Schon Anfang vergangenen Jahres machte sich Bundestagsabgeordnete Saskia Esken vor Ort ein Bild davon, wie es um die Klosterscheuer stand. Foto: Breitmaier Foto: Schwarzwälder Bote

Die Klosterscheuer Alpirsbach wird endlich saniert. Mithilfe von Bundesgeldern kann der Einsturz des denkmalgeschützten Gebäudes gerade noch verhindert werden.

Alpirsbach. Die Klosterscheuer in der "Neue Straße" in Peterzell wurde ursprünglich dafür verwendet, das Korn des Alpirsbacher Klosters zu lagern. Fast 600 Jahre alt ist das Gebäude und es ist längst vom Zerfall bedroht. Die Jahre haben an dem uralten Gemäuer genagt, unzählige Gewitter und Stürme ließen den Stein porös werden. Breite Risse ziehen sich durch die Stirnseite. Das Dach legt sich in Wellenlinien über die splitternden Sparren. Heike Schwab, seit 1984 Eigentümerin der Klosterscheuer, konnte die Sanierung der alten Gemäuer nicht allein bezahlen (wir berichteten). Die Gesamtkosten liegen bei rund 20 000 Euro.

Bundesfördermittel in Höhe von 46 000 Euro machen die Sanierung jetzt möglich.

Immaterieller Wert besonders groß

"Die Klosterscheuer ist ein historisch bedeutendes Gebäude in der Region", sagt der Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel. "Ich bin froh, dass wir für dieses Kleinod unserer Heimat nun alles unter Dach und Fach haben", so der Parlamentarische Staatssekretär, "das Beispiel zeigt, dass auch mit einem kleineren öffentlichen Beitrag etwas ins Laufen kommen kann, was wichtig ist." Bereits im April 2019 war SPD-Bundestagsabgeordnete Saskia Esken vor Ort, um sich ein Bild von der Lage zu machen. Im Anschluss wurde nun geklärt, ob Mittel aus dem Sonderprogramm für Denkmalschutz des Bundes für die Scheuer erübrigt werden können – schließlich mit positivem Bescheid.

Fuchtel weiter: "Ich zitiere dabei Erwin Teufel: Wer keine Herkunft hat, hat keine Zukunft. Im vorliegenden Fall ist der immaterielle Wert weit größer als der Materielle." Mit diesen Worten dankte der CDU-Politiker auch Schwab.

Etliche Bewerbungen übertrafen die Mittel

Die Aufträge an die Handwerker wurden vergeben. "Wichtig ist, Betriebe vor Ort mit ins Boot zu holen. So bleibt die Wertschöpfung in der Region. Das hat gut funktioniert", betont Fuchtel, der sich darüber freut, dass die Handwerker nun loslegen können und "ein wichtiger Bestandteil unserer Geschichte im Nordschwarzwald uns erhalten bleibt."

Die finanzielle Unterstützung aus Berlin war dringend notwendig. Als im vergangenen Jahr der Einsturz der Klosterscheuer drohte, musste die Fläche um das Gebäude abgesperrt werden. Fuchtel unterstützte schon 2019 den Antrag auf Bundesförderung über das Denkmalschutz- Sonderprogramm VIII. Allerdings übertrafen die vielen Bewerbungen die Mittel, die zur Verfügung standen, weshalb sich das Ganze zeitlich in die Länge zog. Fuchtel habe gegenüber seinen Abgeordnetenkollegen die Bedeutung der Klosterscheuer für den Nordschwarzwald bekräftigt, wie er selbst mitteilt. Und habe damit Erfolg gehabt.

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